Beim 33. Büttenabend der Stadtnarren Blau-Weiß Fritzlar kochte der Saal

Tolle Tänzer, viele Bützche

Sie hatten Spaß: von links Katja Magerkurth und Steffi Wilke.

Fritzlar. Er war schon ein Kontrastprogramm, der 33. Büttenabend der Stadtnarren Blau-Weiß Fritzlar: Vor der Stadthalle minus 15 Grad, aber oben kochte der Saal.

Die Jugendgarde hatte mit einem Showtanz den Abend eröffnet. Dann bat Präsident Andreas Salzmann die einzelnen Tanzgruppen unter den Klängen der Gläsnertaler aus Nieste auf die Bühne. Die Kapelle sorgte dafür, dass der Saal auf Betriebstemperatur gebracht wurde.

An toll dekorierten Tischen erlebten die Gäste ein Feuerwerk der guten Laune. Über das Aushängeschild der Blau-Weißen, ihre Tanzgarden, noch viel zu sagen, hieße Eulen nach Athen tragen. Ob Jugend, Seniorengarde oder die Einzelmariechen, sie waren nicht nur optisch ein Augenschmaus. Solche Leistungen sind nur mit guten Trainerinnen und einer hohen Leistungsbereitschaft der Akteure zu erreichen.

Bei den Büttenrednern ist wie jedes Jahr der Sachsenbäcker Mathias Göhler ein Stimmungsmacher. In diesem Jahr hatte er seinen eigenen Fan-Club mitgebracht.

Ein weiterer Höhepunkt: der Auftritt der Kazi-Funken Rut-Wiess Lohmar. Schöne Uniformen, sehenswerte Träger, tolle Tänzer. Präsident Andreas Salzmann kommentierte die Darbietungen der 28 Herren mit zwei Funkenmariechen mit den Worten: „Danke, einfach nur geil“. Wie es Rheinländer gewohnt sind, wurden sie beim Verlassen der Stadthalle mit „Bützche“ verabschiedet.

Vorträge von den Powernixen, vom Hühnerstall sowie den Tanzgruppen beendeten den 33. Büttenabend weit nach Mitternacht. Fazit: eine Veranstaltung mit tollen Künstlern, flotter Musik und hervorragender Gastronomie in einer ausverkauften Stadthalle. Was will man mehr?

Von Peter Büchling

Quelle: HNA

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