Die Sporen verdient

900 Tonnen Sand liegen auf dem neuen Spangenberger Reitplatz

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Gute Grundlage: Thomas Pfanzelt, Konstanze Götjes und Michael Pfanzelt sind stolz auf den neuen Turnierplatz des Spangenberger Reit- und Fahrvereins.

Spangenberg. Es herrscht bereits großes Gewusel am Spangenberger Reitplatz: Die drei Tribünen sind bereits errichtet, der Abreiteplatz ist überdacht, die Zeltstadt steht.

Binnen dreier Tage haben die Handwerker einen amtlichen Turnierplatz auf die grüne Wiese gestellt. Thomas Pfanzelt, Vorsitzender des Spangenberger Reit- und Fahrvereins, verwundert das Tempo nicht, mit dem da das 23. Internationale Reitturnier in der Liebenbachstadt aufgebaut wird. "Wir machen das ja nicht zum ersten Mal", sagt Pfanzelt. "Wir", das ist der Verein. Hinter dem Turniers steht keine Firma, keine Organisation, keine Institution, sondern pures ehrenamtliches Engagement. Der Spangenberger Reit- und Fahrverein stemmt das Ereignis ganz allein.

In den vergangenen Tagen haben die Mitglieder des Spangenberger Reit- und Fahrvereins den neuen Turnierplatz intensiven Tests unterzogen. Haben ihn mit mal viel und mal mit wenig Wasser getränkt und geprüft, wie viel Wasser er aufnimmt, wie tief Pferdehufe einsinken. Es war die einzige Gelegenheit für die Spangenberger Reiter, den neuen Platz zu testen: Er ist ausschließlich dem großen Sommerturnier vorbehalten. Ein großes Drama ist das nicht, denn der Verein besitzt ohnehin drei Reitplätze.

Die aber stehen zurzeit ganz weit hinten an, die Vereinsmitglieder blicken alle nur nach vorn aufs große Turnier. Angst davor habe niemand, sagt Vereinssprecherin Konstanze Götjes. Die Aufgaben seien klar verteilt, alles laufe wie am Schnürchen.

Dazu trage auch die Stadtverwaltung bei: Sie unterstütze den Verein zwar nicht mit Geld, dafür aber mit unbürokratischer Hilfe, die über einen ganz kleinen Dienstweg funktioniere. Und das sei oft bares Geld wert, ergänzte Thomas Pfanzelt.

Von Claudia Brandau

Quelle: HNA

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