Kleiner Festakt zum zehnjährigen Bestehen des Wolfhager Wohnmobilstellplatzes

Touristische Visitenkarte

Zehn Jahre Wohnmobilstellplatz Wolfhagen: Bürgermeister Reinhard Schaake (rechts) ernannte Heinz Zapf zum ehrenamtlichen Stellplatzbeauftragten auf Lebenszeit. Foto:  zih

Wolfhagen. Den Wohnmobilstellplatz auf den Wolfhager Bruchwiesen gibt es seit zehn Jahren. Und weil der Platz ein echtes Erfolgsmodell ist, organisierte die Stadt zum Geburtstag einen kleinen Festakt.

Der Wohnmobilstellplatz hat sich über die Jahre zur touristischen Visitenkarte gemausert und zieht Camper aus allen Teilen Europas in die historische Fachwerkstadt. Seit fünf Jahren werden die Zahlen der dort Station machenden Wohnmobile vom dafür zuständigen städtischen Mitarbeiter Werner Stübe akribisch protokolliert. In dieser Zeit machten auf den Bruchwiesen für einen oder mehrere Tage über 25 000 Fahrzeuge Halt, davon weit über 1000 aus dem europäischen Ausland.

Die Wohnmobilisten, die in Wolfhagen vom Ambiente und von der Logistik her einen der schönsten und auch modernsten Plätze in Deutschland vorfinden, kommen aber nicht nur als Touristen, sondern sie lassen als Konsumenten auch die Kassen im örtlichen Handel und in der Gastronomie klingeln.

Die Erfolgsgeschichte des Platzes ist untrennbar mit Heinz Zapf verbunden. Der Wolfhager, selbst ein leidenschaftlicher Wohnmobilist, kämpfte zehn Jahre lang für den Bau, ehe er endlich bei den politisch Verantwortlichen Gehör fand.

Künftig 60 Plätze

Zu Beginn wurden zehn Stellplätze gebaut, die die Stadt auf Grund der großen Nachfrage vor einigen Jahren auf 35 aufgestockte. Das ist jedoch noch nicht das Ende der Fahnenstange. Denn derzeit wird der Platz auf insgesamt 60 Stellplätze erweitert.

Heinz Zapf, der von Bürgermeister Reinhard Schaake mit einer Urkunde zum ehrenamtlichen Dauer-Stellplatzbeauftragten ernannt wurde: „Ohne meine Mitstreiter Wilhelm Kaiser, Wolfgang Pfister, Franz Weigl und Rolf Artzinger und ohne die Bereitschaft der kommunalen Mandatsträger sowie den Mitarbeitern im Rathaus und im Bauhof wäre meine damalige Vision von einem Wohnmobilstellplatz nicht Wirklichkeit geworden.“ (zih)

Quelle: HNA

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