Heimat- und Geschichtsverein pflegt seit 25 Jahren das Erbe der Vorfahren

Der Tradition verpflichtet

Jesberg. Es war vor 25 Jahren, als sich in Jesberg einige Frauen und Männer trafen, um einen Verein zu gründen, der sich mit der Geschichte ihrer Heimat befassen sollte. Seither hat der Verein zahlreiche Schriften herausgegeben, pflegt Sammlungen, das ehemalige Melkerhaus und die Zehntscheune. Den Geburtstag will der Heimat- und Geschichtsverein mit einem rauschenden Fest feiern.

Viel bewegt und noch mehr gesammelt hat der Verein im vergangenen Vierteljahrhundert, sagt Karl-Heinrich Margraf, der seit 2002 Vorsitzender ist. Dokumentiert wurden Geschichte und Tradition Jesbergs und des Kellerwaldes in Bildern, Sammlungen und einer Schriftenreihe, in der zum Jubiläum das Buch von Rainer Scherb über Feierabendziegeln erscheint.

In drei Museen sind die Fund- und Sammelstücke des Vereins untergebracht. Im Vereinshaus an der Zehntscheune sind die Feierabendziegeln zu sehen, in der Raiffeisenbank die geologische Sammlung – unter anderem mit Ausgrabungen von der Jesburg – untergekommen und im Rathaus eine Bilderwand über Jesberg und die Ortsteil. Dokumentiert ist das Leben wie es früher in der Kellerwaldgemeinde war. Beispielsweise als die Kellerwaldbahn noch fuhr und die Menschen mit Pferden unterwegs waren.

Viel Platz braucht die Ausstellung mit land- und forstwirtschaftlichen Gerätschaften, die einst den Alltag der Bewohner bestimmten. Deshalb ist sie in der Zehntscheune untergekommen, mit der der Verein große Pläne hat. Sie soll zu einem Museum ausgebaut werden, sagt Margraf. Neben der Pflege der Sammlungen bietet der Verein noch Vorträge an, startet zu Exkursionen und zur Kräuterwanderung im Frühjahr. (ras)

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Quelle: HNA

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