DFB-Mobil war zu Gast beim FC Körle – Demo-Training für F- und E-Jugend

Trainieren wie die Profis

Wollen Spaß am Fußball vermitteln: Das DFB-Mobil mit den Trainern Heidi Schulz (links) und Janek Backhaus (hinten rechts) war zu Besuch in der Körler Berglandhalle – für ein Demo-Training mit der F-Jugend vom FC Körle. Foto: Hohagen

Körle. 23 junge Kicker tummeln sich aufgeregt in der Körler Berglandhalle. Sie sind heute einheitlich in roten Shirts ihres Vereins, dem FC Körle, gekleidet – und besonders pünktlich zum Training erschienen.

Auf dem Plan steht nämlich nicht irgendein Training, sondern ein ganz professionelles: Der DFB ist mit seinem Mobil zu Gast, um mit den F-Jugendlichen und deren Trainern eine Demo-Trainingseinheit zu absolvieren. „Seit 2009 fahren wir mit dem Mobil direkt Vereine an, um praktische Tipps für den Trainingsalltag zu geben“, fasst DFB-Trainer Janik Backhaus die Idee des Projekts zusammen. Bälle, Hütchen, Leibchen und Tore seien immer mit an Bord.

Janiks Kollegin Heidi Schulz trommelt die Sechs- bis Achtjährigen zusammen. „Wir wollen heute Fußballspielen und vor allem Spaß haben“, gibt sie das Ziel vor. Weil das auch die jungen Fußballer wollen, lauschen sie konzentriert den Anweisungen für das Aufwärmen: Auf vier Bänken toben sich die Kinder anschließend bei Übungen mit und ohne Ball aus und schulen dabei ihre Koordination.

„Von dem, was die Kinder in diesem Alter an Koordination und Beweglichkeit trainieren, profitieren sie ihr gesamtes Sportlerleben“, erklärt Janik Backhaus. Körles F-Jugend-Trainer Wolfgang Semmler, einige Betreuer und Eltern werden mit in das Training eingebunden. „Schließlich sind das unsere Trainer von morgen“, sagt Heidi Schulz.

Dribbling, Schuss und Spiel

Das Demo-Training soll möglichst viele Aspekte des Fußballs aufzeigen. Dribbling, Torschuss und Spielformen stehen deshalb auf dem Zettel. „Dabei ist Abwechselung besonders wichtig“, so Heidi Schulz. Zwischen Spiel und Übung, zwischen Belastung und Erholung.

Nach dem Aufwärmen stehen Spielformen an. Auf dem rechten Feld spielen zwei Mannschaften auf zwei Tore mit festem Gegenspieler gegeneinander, in der linken Hälfte zwei Teams auf vier Tore. Dabei müssen die Kicker schnell umschalten, denn ihre Tore ändern sich ständig durch wechselnde Markierungen.

Nach zwei Minuten unterbricht Backhaus das Spiel: „Wir wollten uns doch verteilen. Wisst ihr, wie das bei euch aussieht?“, fragt er. „Wie ein Hühnerhaufen“, beschreibt es ein Junge treffend. Korrekturen seien das A und O, damit sich Fehler nicht einschleifen, sagt Backhaus. Das ist vor allem bei der Technik wichtig. In Dribbel-Übungen mit Torabschluss werden schließlich Basis-Fähigkeiten geschult: Ballführen, Ballstoppen, Torabschluss. „Dabei wechseln wir die Aufgaben dem Leistungsniveau der Kinder entsprechend“, sagt Heidi Schulz. Und wenn die Zeit noch reicht, gibt es am Ende des Trainings ein Abschlussspiel oder -turnier.

Die 90 Minuten sind schnell zuende gegangen. Gemeinsam mit den Trainern machen die Kinder eine Laola-Welle für ihre Eltern – als Dank für die Unterstützung. Strahlende Gesichter zeigen, dass die Trainer ihr Ziel erreicht haben: Spaß hat die Einheit gemacht.

Für Heidi Schulz und Janik Backhaus geht es noch weiter: Die Körler E-Junioren stehen schon in den Startlöchern.

HINTERGRUND

Quelle: HNA

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