Ehemaliger Fritzlarer Dechant gestorben

Trauer um Monsignore Vogel

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Verstorben: Monsignore Ludwig Vogel. Foto: Archiv

Fritzlar/Borken. Monsignore Ludwig Vogel, der viele Jahre Dechant in Fritzlar war, ist verstorben. Wie die Domgemeinde St. Peter mitteilte, starb Vogel am Samstag im Alter von 93 Jahren in Petersberg bei Fulda.

Ludwig Vogel hatte in mehreren Gemeinden als Kaplan gearbeitet, bevor er 1958 in Borken zum Pfarrkuraten und 1965 zum Pfarrer ernannt wurde. Ab 1966 war Ludwig Dechant im Dekanat Fritzlar, dem flächenmäßig größten in der Diözese. Dieses Amt übte er bis zu seiner Pensionierung im Jahr 1991 aus.

In diese Zeit, so schreibt die Domgemeinde, fielen viele Aufgaben. Dazu gehörte der Beginn der Außenrenovierung des Doms. Die Präsentation des Domschatzes, des Museums und der Dombibliothek seien seiner Initiative zu verdanken.

• Requiem am Freitag, 11. Juli, 15 Uhr in der Pfarrkirche Petersberg, anschließend Beisetzung. Bus ab Fritzlar: Grauer Turm, 13 Uhr.
• Requiem in Fritzlar am Freitag, 18. Juli, in der Abendmesse im Dom, 18.30 Uhr.

Zu den weiteren Bautätigkeiten in Vogels Fritzlarer Zeit gehörten der Umbau der Alten Waage zum Stiftssaal sowie der Dechanei zum Pfarrhaus und anderes. Monsignore Vogel war auch Vorsitzender der Armenkommission des Hospitals zum Heiligen Geist.

In erster Linie aber, so beschreibt es die Gemeinde, sei Vogel Seelsorger gewesen und habe das Gemeindeleben durch seine tiefe Frömmigkeit und seinen Einsatz für die Menschen geprägt. Für die Alten und Kranken habe er immer ein offenes Ohr gehabt.

Im Jahr 1975 verlieh Papst Paul VI. Vogel den Titel eines Päpstlichen Kaplans (Monsignore), 1989 wurde er von Erzbischof Johannes Dyba zum Ehrendomkapitular an der Fuldaer Kathedralkirche ernannt.

Nach der Pensionierung lebte Ludwig Vogel in Petersberg bei Fulda, wo er auch beigesetzt wird. „Wir werden ihn in unsere Gebete einschließen und ihm ein ehrendes Andenken bewahren“, schreibt die Gemeinde. (ode)

Quelle: HNA

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