300 Menschen unterhielten sich beim Kreisseniorentag in Schwarzenborn

Ein Treffen im Frühling

Volles Haus: Die 300 Gäste erwartete in der Kulturhalle ein buntes Programm.

Schwarzenborn. Mehr als 300 Senioren trafen sich am Samstag beim Kreisseniorentag zu einem bunten Nachmittag in der Schwarzenborner Kulturhalle.

Auch wenn sich die Temperaturen im Knüll um den Gefrierpunkt bewegten, hatte in der Halle der Frühling bereits Einzug gehalten. Die Tische waren von den Landfrauen liebevoll geschmückt worden, und von der Bühne grüßten bereits Osterhase und Osterlamm. Für die Betreuung der Kaffeegäste sorgte auch der DRK-Ortsverband Homberg. Für Notfälle stand ein Rettungsteam des DRK Schwalm-Eder bereit.

Erster Kreisbeigeordneter Winfried Becker begrüßte die Senioren aus Homberg, Knüllwald, Schwarzenborn, Frielendorf und Oberaula und bedankte sich ausdrücklich für die hervorragende Organisation den Nachmittag durch die ehrenamtlichen Helfer, dem Team der Kreisverwaltung um Heike Steinbach und den Mitarbeitern der Stadt Schwarzenborn: „Jung hilft Alt. Das zählt bei uns im Schwalm-Eder-Kreis noch etwas.“

„Es ist für Menschen wichtig, dass man auch im Alter noch bei guter Gesundheit ist, das man geachtet und vor allem gebraucht wird. Als junge Generation müssen wir uns darüber Gedanken machen, dass man auch im Alter gut leben kann“, sagte Becker. Das vorhandene Beratungs- und Betreuungsangebot, aber auch die kreiseigenen Freizeiteinrichtungen auf Sylt und in Schönau seien daher wichtige Bausteine, so der Erste Kreisbeigeordnete weiter.

Schwarzenborns Bürgermeister Jürgen Kaufmann führte als Hausherr durch den bunten Nachmittag und stellte fest: „Auch in Hessens kleinster Stadt lässt es sich im Alter gut leben.“ Am Beispiel der Knüllstadt verdeutlichte Kaufmann, wie wichtig der Erhalt der Infrastruktur im ländlichen Raum auch und gerade im Alter ist. So sei der Erhalt der Rettungswache in Schwarzenborn für die ganze Region ein wichtiges Signal gewesen. Sorge bereitet dem Stadtoberhaupt aber die allgemeine medizinische Versorgung. Es gäbe immer weniger Ärzte auf dem Land, so seine Feststellung. Für den musikalischen Rahmen des Nachmittags zeigte sich der Posaunenchor Schwarzenborn und die Gitarrengruppe „Saitenspiel“verantwortlich. Bei „Lass die Sonne in dein Herz“ und „Hello Mary Lou“ wurde mitgesungen und geklatscht. Ganz besonders viel Applaus heimsten die Kinder der Knüllköpfchenschule mit ihren Frühlingsliedern ein. Die Tanzgruppe Sunshine legte eine flotte Sohle aufs Parkett und Pfarrerin Christine Kunkel lud mit ihrem besinnlichem Grußwort zum Nachdenken ein.

Älteste Teilnehmer des Seniorennachmittags waren in diesem Jahr die 96-jährige Josefine Schabacker aus Homberg und der 91-jährige Valentin Fuchs aus Schwarzenborn. Für 65 gemeinsame Ehejahre wurden Anneliese und Helmut Bechstein, Lotte und Herbert Becker sowie Erika und Kurt Ganß mit einem kleinen Präsent geehrt.

Von Matthias Haaß

Quelle: HNA

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