Kleider im Wert von 30.000 Euro

Treysaer Abijahrgang will Jahrgangssatz Abendkleider gewinnen

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Jung, schön, erfolgreich: Für diesen Beitrag haben sieben Abiturientinnen des Schwalmgymnasiums schon einmal eine Robe angelegt, die eines Abiballs würdig wäre. Doch im Juni an dem großen Abend möchten sie am liebsten noch weitaus stylisher auflaufen, deshalb werben sie für Stimmen im bundesweiten Wettbewerb eines Spezialanbieters für junge Ballkleider. Von links Frauke Rudewig, Celina Gömpel, Irina Jakuschinski, Lena Bachmann, Tereza Sicaja, Mirja Brunnendorfer und Regina Keilbach.

Treysa. Abiturienten von Flensburg bis Rosenheim ackern für ihre Prüfungen. Der Abijahrgang des Schwalmgymnasiums Treysa hat sich noch mehr vorgenommen. 

In einem bundesweiten Wettbewerb wollen die Schülerinnen Kleider für ihren Abiball im Juni gewinnen, Wert: 30.000 Euro. Am Montagabend endet das Voting.

Hessische Landessiegerinnen sind die Schwälmer in der Vorausscheidung schon geworden, haben Großstadtschulen ausgestochen. Am Montagabend wird entschieden sein, welches Gymnasium in ganz Deutschland die meisten Stimmen bei „Deinballkleid.de“ gesammelt hat. Es sieht nicht schlecht aus für Regina, Frauke, Tereza und 70 weitere Schwalmgymnasiastinnen, zeitweise lag ihre Schule schon auf Platz eins vor dem Ohmgymnasium in Erlangen.

Für die Mobilisierung der letzten entscheidenden Stimmen haben sie fürs HNA-Redaktionsgespräch noch schnell ein Fotoshooting in Kleidern von Schwestern oder Freundinnen gemacht und bitten mit dieser Impression um so viele Votes im Internet wie nur irgend möglich.

Denn ihr Abiball als eine Art finales Crescendo ihrer gesamten Schulzeit muss unbedingt eine ganz große Sache werden. Für die jungen Frauen bedeutet es gar keine Schwierigkeit, für ihr Outfit für diesen Abend 600 Euro auszugeben, es darf auch deutlich mehr sein.

„Es ist total wichtig, dass der Abiball so richtig festlich wird, es ist ja der Abschluss eines ganzen Schullebens, einmal noch sind wir alle so zusammen, auch mit unseren Lehrern.“

Die überragende Robe muss perfekt flankiert sein von Make Up und Nagellack über den Schmuck bis zu den Pumps, von der Frisur bis zur Clutch. „Das kann natürlich keine von uns von ihrem Taschengeld“, sagt Regina Keilbach (18, Jesberg). Könnte jede der 73 ihr individuelles Traumkleid im Wert von über 400 Euro gratis wählen, wäre das neben der Freude über einen ersten Platz auf Bundesebene eine ausgezeichnete Finanzspritze für ein Ereignis, an dem die Schüler und ihre Familien auf keinen Fall sparen. „Es ist total wichtig, dass der Abiball so richtig festlich wird, es ist ja der Abschluss eines ganzen Schullebens, einmal noch sind wir alle so zusammen, auch mit unseren Lehrern“, sagt Mirja Brunnendorfer (18, Treysa).

Da ziehen auch die Jungs aus der Jahrgangsstufe voll mit, unterstützen den „Battle“ (wörtlich: Schlacht) ihrer Mitschülerinnen. Selbstredend investieren auch sie in ihre Festgarderobe, so sensationell wie ihre Mitschülerinnen werden sie naturgemäß nicht aussehen.

Die werden zu nahezu 100 Prozent in Lang erscheinen, Pastellfarben sind ganz vorn diese Saison. Zurückhaltend aber superedel will die Abiturientin im Juni 2018 auftreten, in der Stadthalle Stadtallendorf werden an dem großen Abend die vielen Menschen, die eine der streng limitierten Platzkarten ihr eigen nennen, viel Dunkelblau und Rosé sehen, aber auch aparte Zweiteiler.

„Weniger ist mehr“, kommentiert Tereza Sicaja (17, Treysa). Nur eins darf auf gar keinen Fall passieren, dass zwei Schülerinnen das gleiche Kleid tragen würden.

Gegen Mitternacht schon – auch das wie im Märchen – werden die meisten übrigens ihr Outfit wechseln. Dann geht es so richtig los, öffnen sich die Türen fürs Partyvolk, während sich Mama und Papa allmählich zurückziehen. Auch für diese allerletzten Stunden als Schülerin greift so machche nochmal tief in Tasche.

• Hier können Sie fürs Schwalmgymnasium stimmen.

Quelle: HNA

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