Seit Oktober im zweiten Bauabschnitt

Lange Rückstaus: Treysaer Kreisel wird erst im Frühjahr freigegeben

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Die Kreiselbaustelle: Seit Mai wird daran in der Treysaer Friedrich-Ebert-Straße gebaut. 

Mit den Behinderungen durch die Kreiselbaustelle in Treysa müssen die Schwälmer und auswärtige Autofahrer noch mehrere Wochen klarkommen.

Seit Kurzem ist klar, dass eine Freigabe vor Weihnachten oder dem Jahreswechsel unrealistisch ist. Das bestätigte auf HNA-Anfrage Alexander Inden vom Bauamt Schwalmstadt.

Wie viele aus eigener Erfahrung wissen, können die Enden der Rückstaus auf der Treysaer Friedrich-Ebert-Straße in den Stoßzeiten bis über den Hagebaumarkt und zum Abzweig Wiegelsweg reichen. Steckt man dort drin, kann es sechs und mehr Ampelphasen dauern, bis man durchs Nadelöhr gelangt.

Laut Alexander Inden ist die Freigabe nun fürs Frühjahr 2017 geplant. Damit hat sich die Hoffnung aus dem Herbst, dass bis zum Fest eine vorläufige Freigabe des neuen Kreisels gelingt, zerschlagen.

Viele Ortskundige meiden die Bundesstraße 454/Friedrich-Ebert-Straße ohnehin, seit der Kreiselbau im Frühjahr begonnen hat. Das macht sich im Früh- und Feierabendverkehr im langen Linksabbieger-Stau in Ziegenhain/Erich-Rohde-Straße Richtung Innenstadt bemerkbar. Auch andere Ausweichverkehre nerven Anlieger.

Ende Oktober war der südliche Halbkreis als zweiter Bauabschnitt begonnen worden, damals meinte der Bauamtsleiter, dass auch diese Fahrbahn noch dieses Jahr fertiggestellt werden könnte.

Der neue Stand ist laut Inden: „Die Baustelle wird nicht mehr in 2016 fertig, da auch die Telekom noch Arbeiten (Leitungsbau, Breitbandausbau) durchzuführen hat. Die Arbeiten werden im neuen Jahr - natürlich witterungsbedingt - fortgeführt. Die Verkehrsfreigabe ist für das Frühjahr 2017 geplant, wobei der Ausbau der Zwalmstraße im nächsten Jahr noch ansteht." Wann genau im Frühjahr, wurde nicht mitgeteilt.

Quelle: HNA

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