Vor zehn Jahren wurde die Wählergemeinschaft gegründet

UFW tritt mit sechs Frauen an

Zierenberg. Die Unabhängige Freie Wählergemeinschaft (UFW) in Zierenberg gibt es jetzt seit zehn Jahren. Ursprünglich eine Bürgerinitiative gegen das damals geplante Baugebiet vor der Warte in Zierenberg mit 177 Bauplätzen, entschlossen sich die Mitglieder der Bürgerinitiative, eine Wählergruppe zu gründen.

So gründeten sich am 7. Dezember 2000 die „Unabhängigen“, die im März 2001 erstmals zur Kommunalwahl antraten und dort aus dem Stand 16,3 Prozent erreichten. Nach fünf Jahren erfolgreicher kommunalpolitischer Arbeit schlossen sich die „Unabhängigen“ mit den „Freien Wählern“ zur UFW zusammen und traten gemeinsam bei der Kommunalwahl 2006 an. Das Ergebnis der Wahl: Mit 23,1 Prozent der Wählerstimmen lag die UFW nur knapp hinter der CDU, die 24,9 Prozent erreichte.

„Es gab in der Vergangenheit eine beträchtliche Anzahl von Entscheidungen der Stadtverordneten, die von unserer Seite positiv beeinflusst wurden. Es gab aber auch Entscheidungen der Stadtverordneten anderer Fraktionen, die gegen unseren erbitterten Widerstand durchgesetzt wurden und dazu führten, den Schuldenstand unserer kleinen Stadt ins Unermessliche wachsen zu lassen“, so die Vorsitzende Bärbel Mlasowsky.

Elf Gründungsmitglieder

Der größte Teil der damals elf Gründungsmitglieder ist noch immer aktiv dabei. In den vergangenen Monaten habe man vor allem neue, junge Mitglieder für die diesjährige Kommunalwahl gewinnen können, so Mlasowsky. Auf der Liste stünden 20 Bewerber mit Vertretern aus der Kernstadt und allen Ortsteilen. „Besonders stolz sind wir darauf, dass sich dieses Jahr auch sechs Frauen für einen Platz in der Stadtverordnetenversammlung bewerben“, so die UFW-Vorsitzende.

„Aber es gibt leider auch traurige Momente. Wir sind sehr betroffen von Rike Bossels Tod, die von Anfang an aktiv die Wählergemeinschaft mitgeprägt hat und die sie seit März 2001 als Stadtverordnete und Ausschussmitglied im Zierenberger Parlament vertreten hat. Sie fehlt uns sehr“, so Bärbel Mlasowsky. (red)

Quelle: HNA

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