Klosterkonzerte bieten auch in diesem Jahr Forum für lokale Gruppen und junge Musiker

Trommeln für die neuen Töne

Musik von April bis November: Pfarrer Marco Firnges (links) und Bürgermeister Birger Fey werben für die Spieskappeler Klosterkonzerte. Foto: Rose

Spieskappel. Seit 1990 ist die Klosterkirche in Spieskappel nicht nur ein Ort für Gottesdienste, sondern bietet auch regelmäßig eine imposante Kulisse für unterschiedliche Konzertgenüsse. Der frühere Büroleiter Artur Agel hob die Idee vor 21 Jahren aus der Taufe. Bis heute zieht die Konzertreihe Publikum aus der Umgebung an.

Für die Evangelische Kirchengemeinde Spieskappel und die Gemeinde Frielendorf ist das Grund genug, auch im Jahr 2011 wieder sechs musikalische Abende in und um die Kirche anzubieten. Das neue Programm startet im April.

„In den 21 Jahren gab es insgesamt 94 Veranstaltungen“, zieht Bürgermeister Birger Fey eine zufriedene Bilanz. Vier bis sechs Konzerte bereichern seither den Jahreslauf. 6200 Menschen haben die Konzerte bis heute besucht. „Das sind durchschnittlich 65 Besucher pro Konzert“, rechnet Fey aus. Die Konzertreihe berge wenig Risiko, weil sich die Veranstaltung entweder durch Spenden oder eben Eintrittspreise deckten.

„Wir wollen den Menschen etwas direkt vor der eigenen Haustür bieten – für ein künstlerisches Erlebnis muss man die Leute nicht in die großen Musentempel karren“, erklärt der Bürgermeister. Beim Programm setzen die Veranstalter auf die Mischung. Vor allem lokalen Gruppen und jungen Musikern wollen sie ein Forum bieten.

„Aber wir haben uns mit den Jahren auch bei Künstlern einen Namen gemacht, die uns immer wieder anfragen“, sagt Pfarrer Marco Firnges. Man lege aber auch auf Ausgewogenheit und Niveau wert. Fachkundige Betreuung erhoffen sich Firnges und Fey in Zukunft von Markus Euler: Der Leimsfelder, der Musik und Lehramt studiert hat, wäre nach Meinung der beiden eine große Hilfe bei der Auswahl der Programmpunkte. „Wenn er hier eine Stelle bekommt, ist er mit im Boot“, sagt Fey. Besonders schön finden beide, dass sich mit den Jahren ein Stammpublikum gefunden hat: „Doch immer mehr Zuhörer kommen weit über Frielendorf hinaus.“

Quelle: HNA

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