Truck-Show: Autos sausen in Schräglage über den Asphalt

Melsungen. 150 Zuschauer verfolgten die Monstertruck-Show am Sand-Parkpatz in Melsungen. Mit dabei war HNA-Mitarbeiterin Natalie Schmidt, die eine Runde im Stunt-Auto mit drehen durfte:

Nur ein knapper Meter und eine Autotür trennen den Fahrer und mich vom Asphaltboden, während der Fahrer mit hoher Geschwindigkeit das Auto auf zwei Rädern balanciert. Ich sitze im Monstertruck-Auto - zusammen mit dem vierjährigen Edwin Kreis und seiner Mutter Roksana. Mein Adrenalinspiegel steigt. Die Fahrt - in Schräglage - dauert zwar nur wenige Sekunden. Für die Familie Korthoff, die die Show „Dynamit auf Rädern“ präsentiert, ist das nichts Besonderes. Für mich schon. „Jetzt bitte auf die Köpfe aufpassen“, ruft der Fahrer, „nicht dass sich jemand stößt.“ Dann ein heftiger Ruck, eine Bremsung, und wir stehen wieder auf vier Rädern. Ich steige sprachlos aus dem Auto. Und bin erleichtert.

Dies ist nur einer der vielen Stunts, der den etwa 150 Zuschauern während der Show den Atem raubt. 90 Minuten heißt es Action pur - ob mit Motorrad, mit balancierenden Autos und fliegenden Monstertrucks. Die Familie Korthoff weiß, wie sie ihr Publikum begeistert. Bereits in der vierten Generation läuft der Betrieb „Dynamit auf Rädern“ der Familie Korthoff. „Angefangen hat alles mit meinen Vater, der bei den Canadian Hell Drivers war“, sagt Wanja Korthoff, Chef des Familienunternehmens. Wie bei einem Familienunternehmen wird das Handwerk seitdem von Generation zu Generation weitergegeben.

Auch die jüngsten Familienmitglieder treten in Melsungen auf und zeigen Kunststücke auf dem Motorrad. Das sind die sechsjährige Evangelina und der siebenjährige Jaden. Von Nervosität ist bei den beiden keine Spur, ganz lässig absolvieren sie ihr Programm.

Monstertrucks in Melsungen: In Schräglage über den Asphalt

Mit quietschenden Reifen drehen die erwachsenen Fahrer ihre Wagen um 360 Grad und zeigen simulierte Unfälle mit Überschlägen, bei denen sie teilweise ihr Leben riskieren. Nach der Show sagt Marius Kraus, acht Jahre, aus Fuldabrück: „Am besten haben mir die Sprünge auf dem Motorrad gefallen.“ Und zwar so gut, dass er später gern mal selbst Motorrad fahren möchte, berichtet Marius’ Vater Stefan. Begeistert haben das Publikum auch die Sprünge der Monstertrucks über die Autowracks. An denen hat besonders der vierjährige Matheo Klemme seinen Spaß, der mit seinem Vater die Show besucht.

Nach der Show darf er mit seinem Freund Jonas Rohde sogar auf den Reifen des Monstertrucks klettern - und will diese kaum mehr verlassen: „Es war richtig toll, wie die großen Autos die anderen kaputt gemacht haben“, sagt Matheo Klemme.

Von Natalie Schmidt

Quelle: HNA

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