Wein vom Böddiger Berg ist trockenherb und ausgewogen – nur 3000 Flaschen

Ein typischer Nordhesse

Weinprobe: Ingo Lange, Klaus Stiegel, Winfried Becker und Horst Rietschle (von links) bei der Probe des neuen Weinjahrgangs in den Gensunger Stuben. Das Gasthaus schenkt den Wein aus und gehört nun zu den 100 Restaurants mit regionalen Spezialitäten, die bei Hessen à la Carte aufgenommen sind. Foto:  Kamisli

Böddiger. Freunde des Weins vom Böddiger Berg erwarten ihn schon sehnsüchtig: den Jahrgang 2011. Die gute Nachricht: Es ist aus der Lese des vergangenen Jahres ein ausgewogener trockenherber Tropfen entstanden, „der unverkennbar die typischen Geschmacksaromen seiner nordhessischen Heimat beinhaltet“, sagt der Vorsitzende des Fördervereins Böddiger Berg, Klaus Stiegel.

Die schlechte Nachricht: Wegen der Spätfröste im Frühjahr 2011 fiel die Erntemenge geringer aus als sonst. Daher konnten nur 3000 Flaschen abgefüllt werden. Die 0,75-Liter-Flasche kostet 8 Euro.

Lob vom Kellermeister

Mitglieder des Fördervereinsvorstandes hatten sich vor kurzem von der Qualität im Staatsweingut Kloster Eberbach in Eltville überzeugt. Den Gästen aus Nordhessen wurde laut dem Vorsitzenden Klaus Stiegel ein reiner, harmonisch abgestimmter Wein präsentiert, der den trockenen Charakter des Böddiger Bergs mit einer fruchtigen, angenehm über die Zunge gehenden Restsüße vereint.

Kellermeister Bernd Kutschik habe die einwandfreie Qualität des Lesegutes als Voraussetzung für einen edlen Wein gelobt. (bmn) weitere Artikel

Quelle: HNA

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