Metal-Legende in der Schwalm

U.D.O. rockt die Festhalle in Treysa

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Fingerfertig: Fabian Dee Dammers (links) und Andrew Smirnov sorgten für den richtigen Gitarrensound.

Schwalmstadt – Es war nicht die gewohnte Musikstilrichtung, die am Samstag bei der elften Auflage von „Die Schwalm rockt“ in der Festhalle in Treysa zu hören war.

Veranstalter Thorsten Laabs hatte eine Metal-Legende in die Schwalm geholt. Die Verbindung zu Udo Dirkschneider hatte Felix Meuschke hergestellt.

Um das Publikum auf Temperatur zu bringen, heizten die die beiden Bands „Dead City Ruins“ und „Reece“ ein.

Mit neuen Songs wie „Blood on fire“, „Keeper of my soul“, „In the heat of the night“, „One heart one soul“, „Eraser“ oder „Tongue reaper“ begeisterte U.D.O. die Fans. Auf ihrer „Steelfactory World Tour 2019“ wurden aber neben den neuen Songs auch einige Hits der Vergangenheit gespielt. Dazu zählten „Independence Day“ oder „„Break the rules“.

Es gab krachende Gitarrenriffs, harte Beats, ein treibendes Schlagzeug und Udo Dirkschneiders Reibeisenstimme, die so klingt, als fresse sich eine Kreissäge durch Metall.

Begeisterung: Das Publikum hing an den Lippen von Sänger Udo Dirkschneider.

Der „German Metal Tank“ wie man die deutsche Metal-Legende nennt, hat in über 40 Jahren Musikschaffens 26 Studioalben herausgebracht. Mit seiner Band Accept hat er in den 70ern den deutschen Hardrock mit erfunden. Nun hat er mit seiner Formation U.D.O. neue Songs aufgenommen, die er in der Schwalm präsentierte.

Udo Dirkschneider heizte Besuchern bei Konzert in der Treysaer Festhalle ein  

Der 66-Jährige zweifache Familienvater, der auf Ibiza lebt, ist ein gefragter Mann. Mit seiner international besetzten Band tourt er in diesen Tagen durch Deutschland und ist oft in Südamerika und Osteuropa unterwegs.

Power Metal mit voller Durchschlagskraft, epische Melodien und Klassik-inspirierte Soli dominierten das Konzert. Das gelungene Songwriting setzte die eingespielte Band mit den beiden Gitarristen Andrey Smirnov und Fabian Dee Dammers, Bassist Tilen Hudrap, Udos Sohn Schlagzeuger Sven Dirkschneider eindrucks- und druckvoll um. Darüber dominierte die unverkennbare Stimme Dirkschneiders. Nach 90 Minuten „Steelfactory World Tour 2019“ gab es lautstarke, „Udo,Udo-“ und „Zugabe-Sprechchöre“, die erfüllt wurden. Im Anschluss an das Konzert von U.D.O. spielte die „Steven Stealer Band“ Classic Rock Hits zur Aftershow-Party bis weit nach Mitternacht.

Quelle: HNA

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