Kita Pfiffikus könnte umgebaut werden

U3-Plätze: Körle hinkt hinterher

Körle. Der Kindergarten Pfiffikus in Körle soll möglicherweise umgebaut werden, um zehn Plätze für Kinder unter drei Jahren zu schaffen. Die Gemeindevertreter haben in ihrer Sitzung am Donnerstagabend beschlossen, 15.000 Euro für Planung und Bauantragstellung im Haushalt zu veranschlagen.

Die Gesamtkosten des Umbaus werden auf 320.000 Euro geschätzt, der Bund würde 150.000 Euro dazugeben.

Bürgermeister und Gemeindevertreter äußerten sich allerdings skeptisch zu dem Projekt. "Wir haben dafür eigentlich kein Geld", sagte Bürgermeister Mario Gerhold. "Aber wir werden diese Aufgabe nicht los. Irgendwann müssen wir umbauen - dann vielleicht ohne Förderung."

Ihm sei klar, dass Körle beim Ausbau der Krippenplätze derzeit hinterherhinke, sagte Gerhold. Im August, wenn der Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz in Kraft tritt, wird es in Körle 17 U3-Betreuungsplätze geben. Zwischen 25 und 30 Plätze müssten es sein, um 30 Prozent der unter Dreijährigen betreuen zu können.

Bedarf ist unklar

Wie hoch der Bedarf in Körle tatsächlich ist, sei aber unklar, sagte der Bürgermeister. Michael Ötzel (SPD) und Michael Greiner (CDU) wiesen darauf hin, dass unklar sei, ob und wann die Hortplätze - die derzeit noch in der Kita Pfiffikus untergebracht sind - in die Grundschule umziehen könnten. Deshalb wolle man nichts überstürzen.

Aus diesem Grund wurden auch nicht die kompletten Baukosten, sondern vorerst nur die Planungskosten im Haushalt veranschlagt. (jul)

Quelle: HNA

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