Über 80 HNA-Wanderer waren 4 Stunden rund ums Lohner Holz unterwegs

Lohne. Es hätte gar nicht besser laufen können: Zur fünften und zunächst letzten HNA-Sommerwanderung waren am Mittwoch über 80 Männer und Frauen nach Lohne gekommen – und das bei optimalem Wetter.

Schäfchenwolken glitten über den blauen Himmel, der leichte Wind kühlte nach anstrengenden Bergauf-Etappen die erhitzten Wanderer und die Strecke ermöglichte immer wieder tolle Ausblicke in die Umgebung.

HNA-Wanderung rund ums Lohner Holz

Wanderleiter Wilfried Werner, der über die große Zahl der Wanderfreunde ebenso überrascht wie begeistert war, sorgte für jede Menge interessante Informationen über die Sehenswürdigkeiten. Schwerpunkte lagen zum einen im frühkulturellen Bereich, zum anderen in den einmaligen Fernsichten nach Westen, Süden und Osten.

Nochmal 50 Höhenmeter: Der keltische Ringwall liegt oben auf dem Hinterberg.

Am Steinkammergrab kurz vor Züschen stand als Experte Museumsleiter und Archäologe Dr. Johann-Henrich Schotten aus Fritzlar bereit (siehe Artikel unten).

Ebenfalls frühgeschichtlich: der keltische Ringwall auf dem Hinterberg. Der wurde trotz eher steilen Anstiegs von allen Wanderern erklommen und ist mit 421,5 Metern immerhin die höchste Fritzlarer Erhebung.

Sogar ein Abstecher in den Landkreis Kassel gehörte zur Rundstrecke. An der Rieder Spitze mit Sitzgelegenheiten machte die Gruppe eine Pause, die mitgebrachten Brote, Äpfel und Getränke taten allen gut – auch den beiden Hunden, die wohl die doppelte Strecke gelaufen waren.

Die Wanderer, die aus dem gesamten Kreis gekommen waren, hatten während der vier Stunden ihren Spaß und nutzten die Gelegenheit zum regen Meinungsaustausch, von Kuchenrezepten bis zu interessanten Reisezielen.

„Das war eine tolle Idee von der HNA“, zeigten sich alle unisono zufrieden mit dem Wanderangebot. Geht es nach ihnen, wird die Reihe auch im Herbst fortgesetzt.

Von Ulrike Lange-Michael

Quelle: HNA

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