Verkehrswacht machte Grundschüler fit für den Alltag im Straßenverkehr

Überall lauern Gefahren

Schulwegtraining: Helfer der Verkehrswacht und Eltern trainierten die Grundschüler unter der Anleitung von Siegmar Meibert (Zweiter von rechts). Die Kinder zeigten stolz ihre Sicherheitswesten mit dem Aufdruck Verkehrsdetektive. Foto: nh

Felsberg. Die Kreisverkehrswacht Schwalm-Eder hat Erstklässler der Heiligenbergschule für den Straßenverkehr trainiert. Dabei meisterten dieSchüler mit ihren Eltern und Helfern einen Parcours.

Wohin muss ich schauen, wenn ich eine Straße überqueren will? Das war nur eine von vielen Fragen, an denen sich die Erstklässler abarbeiteten. In der Praxis hieß es mehrspurige Fahrbahnen mit Ampeln überqueren und Zebrastreifen passieren.

Dabei lief nicht immer alles glatt: „Hey, du musst anhalten“, brüllte ein Junge etwa aufgebracht enem Autofahrer nach, der an einem Zebrastreifen nicht stoppte, obwohl dort drei Kinder standen und den Arm ausstrecken. Das kommt gar nicht so selten vor, lernen die Kinder und erfuhren, dass Zebrastreifen keine Garantie für ein gefahrenloses Überqueren sind.

Hofeinfahrt und Haltestelle

„Die Übungen, die wir hier machen, müssen bereits während der Kindergartenzeit angebahnt und immer wieder wiederholt werden“, erklärte Siegmar Meibert von der Kreisverkehrswacht. Zun Training gehörten da beispielsweise noch das Schauen nach Autos an einer Hofeinfahrt, Ausweichmanöver bei Mülltonnen auf dem Fußweg und das Verhalten an Bushaltestellen.

Nach einem eineinhalbstündigen Fußweg durch das herbstliche Gensungen trafen alle wieder im Schulhaus ein, wo die Grundschüler nach einer Nachbesprechung Schulwegpässe und eine Sicherheitsweste bekamen. (zbr/nh)

Quelle: HNA

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