Übergangslösung: Gemeinde Körle mietet vorübergehend Räume für junge Leute an

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Packen beim Umug im provisorischen Jugendraum mit an: von links Stefan Brieger, Mario Gerhold, Felix Bakowies, Lydia Sand, Thomas Bakowies und Markus Sand.

Körle. Die Gemeinde Körle richtet zurzeit für ihre Kinder und Jugendlichen ein Provisorium ein: Für Treffen und Aktionen der Jugendpflege stehen vorerst die Räume des ehemaligen Café Max an der Nürnberger Straße 12 zur Verfügung.

Die Räume sollen die im evangelischen Gemeindehaus vorübergehend ersetzen. Die Kirche hatte sich aus der Mitfinanzierung der Gemeindejugendpflege zurückgezogen und ihre Räume nicht mehr zur Verfügung gestellt.

Zu den nächsten Vorhaben gehören Werbung für den Verein samt Verteilaktion von Beitrittsformularen an Körler Haushalte, die öffentliche Vorstellung des Vereins und aktuell der Umzug in die neuen Räume. Die bieten auf 33 Quadratmetern neben einem Gemeinschaftsraum eine Teeküche und eine Toilette.

Der Treffpunkt dient rund 100 Jugendlichen zum Kochen, Musik hören und zum Austausch. Eine mindestens zehnköpfige Gruppe kommt ständig zusammen, berichtet Felix Bakowies, darunter Schüler und Studenten, die an verschiedenen Orten auswärts beschäftigt sind und jede Menge Interessantes zu erzählen haben.

Die künftigen Angebote der Jugendpflege werden sich auch nach einer derzeit laufenden Umfrage bei den Körlern richten. Dabei soll auch die Grundschule einbezogen werden. Möglich sind Ferienspiele, Ausflüge, Kletteraktionen, Radtouren und noch vieles mehr.

Der provisorische Treffpunkt hat regelmäßig dienstags und donnerstags ab 16 Uhr und freitags ab 17 Uhr geöffnet. Am Standort in der Ortsmitte will die Gemeinde festhalten, erklärte Bürgermeister Mario Gerhold. Geprüft wird derzeit die Tauglichkeit eines Raumes im Gasthaus Krone - deren Förderverein hat bereits zugesagt. (lgr)

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Quelle: HNA

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