Bald wird umgeparkt

Ulrich Autopark: Neuer Standort nach Übernahme

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Freuen sich auf die Arbeit am neuen Standort: Hubert (links) und Andreas Opfer vom Ulrich Autopark in Homberg. Künftig werden sie am Kreises für ihre Kunden da sein.

Homberg. Bald werden die Umzugskartons gepackt und die Fahrzeuge umgeparkt: Die Firma Ulrich Autopark zieht um. Der Standortwechsel ergebe sich aus der Übernahme des insolventen Autohauses am Kreisel, sagt Hubert Opfer, Geschäftsführer des Ulrich-Autoparks.

Im November hatte er das in Schieflage geratene Autohaus übernommen und neun der ehemals 18 Mitarbeiter sowie alle drei Auszubildenden übernommen.

Mit dem Umzug mache man den Neustart unter neuer Leitung perfekt. Künftig sollen an dem Standort Fahrzeuge der Marken Opel und Subaru angeboten werden. „Das sind unserer Vertriebspartner. Wir sind auch für die Ford-Kunden da und haben einen Werk-stattvertrag mit der Firma“, erklärt Opfer.

Vor allem der Standort habe für den Umzug gesprochen. „Am Kreisel haben wir eine größere Ausstellungsfläche und auch eine größere Ausstellungshalle“, so Hubert Opfer. Derzeit habe man für die Präsentation nur eine kurze Schaufensterfront zur Verfügung. Künftig werde man auf der Außenanlage 100 Fahrzeuge und in der Ausstellungshalle 30 Autos zeigen. Im Moment könne man maximal 86 Fahrzeuge zeigen.

Wegen der schlechten Präsentationsmöglichkeit habe er schon länger über einen Umzug und sogar über einen Neubau nachgedacht, so der 59-Jährige. Nicht nur der Standort, auch die Kostensituation für den Autopark verbessere sich. „Wir sind derzeit nur Pächter. Der neue Standort gehört uns.“ Und auch energetisch rechne sich der Wechsel.

Was künftig an dem Standort in der Kasseler Straße und am Bindeweg geschehe, wisse er nicht, sagt Opfer. Familie Ulrich, Besitzer des Anwesen will sich öffentlich nicht dazu äußern, so Claudia Ulrich im HNA-Gespräch. „Wir haben einen laufenden Pachtvertrag und werden dazu keine Stellung nehmen.“ Der Umzug des Autoparks soll zwischen den Jahren über die Bühne gehen. „Das wird eine logistische Meisterleistung“, sagt Hubert Opfer.

Im Januar wolle man eröffnen. Dann werden 35 Mitarbeiter in Service, Verkauf und Verwaltung tätig sein. Insgesamt beschäftigt das Unternehmen dann sieben Auszubildende. „Wir haben die drei Auszubildenden des Autohauses am Kreisel übernommen. Es ist schlimm, wenn junge Menschen mitten in der Ausbildung ihre Stelle verlieren.“ Der Name Ulrich-Autopark bleibe bestehen, so Opfer. Daran ändere der Umzug nichts.

Besonders erfreut ist der Geschäftsführer darüber, dass mit seinem 33-jährigen Sohn Andreas Opfer – der Assistent der Geschäftsleitung ist – bereits die nächste Generation am Start stehe. Neben ihm arbeiten dessen Frau Stefanie und Sigrid Opfer (Prokuristin) im Unternehmen mit.

Seit 36 Jahren ist Hubert Opfer in der Autobranche tätig. Angefangen hat er im Ulrich Autopark als Verkäufer. 2001 wurde er mit Kai-Uwe Ulrich zum Mehrheit-Gesellschafter. Seit 2006 ist Opfer alleiniger Gesellschafter.

Von Maja Yüce

Quelle: HNA

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