Ohetalschüler drehten zum Kinder-Klimagipfel Kurzfilm über Wasserqualität

Umweltschutz mitgestalten

Hatten Spaß beim Videodreh für ihr Umweltprojekt: Die Schüler der dritten Klasse der Ohetalschule in Frielendorf. Foto:  Göbel

Frielendorf. Wie bringt man Kinder bei, dass Umweltschutz wichtig ist? Am besten durch praktische Übungen, dachte sich der Hessische Landtag, und rief zur KinderKlimakonferenz einen Wettbewerb für Schulen aus: Dazu schickten die Kinder Fotos, Bilder, Collagen oder Musikclips an eine Jury, die aus den Einsendungen neun Schulen aus Hessen auswählte, die an der Kinder-Klimakonferenz teilnehmen dürfen. Eine davon ist die dritte Klasse der Ohetalschule in Frielendorf.

Die jungen Umweltschützer legten ihren Schwerpunkt auf das Thema Wasser. „Die Schüler haben die Wasserqualität der Ohe inner- und außerorts untersucht“, sagt Lehrerin Katrin Eiselt. Einen Befund haben die Grundschüler dabei feststellen können: Im Ort sei das Wasser der Ohe verschmutzter als außerhalb, sagt Eiselt.

Um das herauszufinden untersuchten die Umweltdetektive die Ohe auf ihre Anzahl von Kleinstlebewesen. Damit sich die Schüler das Gelernte besser einprägen können, drehten sie einen Kurzfilm über ihr Wasserprojekt. Das fertige Video stellen sie den Politikern beim Kinder-Klimagipfel im Landtag vor und diskutieren mit ihnen über Umweltprobleme. Zur Unterstützung standen den Grundschülern die Medienpädagoginnen Beate Feyerabend und Annika Lorz vom Verein „Kontext-Medien“ zur Seite.

Doch bevor die Kamera eingeschaltet und fleißig gefilmt wurde, musste der Dreh im Unterricht inhaltlich vorbereitet werden: Wie macht man einen Film? Welche technischen Hilfsmittel braucht man dafür? Wie vertont man ein Video? Was muss beim Schneiden beachtet werden? All das brachten die beiden Medienpädagoginnen den Kindern näher.

„Das Ziel ist, eine Verbindung zwischen Umwelt, Medien und Politik herzustellen, um die Kinder für diese Themen zu sensibilisieren“, sagt Feyerabend. Das Video kann ab Mitte nächster Woche auf der Internetseite der Kinder-Klimakonferenz angeschaut werden.

Weitere Informationen unter: www.schuleundzukunft.de und www.kontextmedien.de

Von Daniel Göbel

Quelle: HNA

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