Nass, aber glücklich: Regnerischer Kirmesumzug in Spangenberg

Spangenberg. Ein solches Weltuntergangswetter hatte sich die Burschenschaft ganz bestimmt nicht vorgestellt, als sie die Kirmes plante: Als am Sonntag der Kirmesumzug durch die Spangenberger Innenstadt zog, schüttete es wie aus Eimern.

Dennoch sei er ein großer Erfolg gewesen, sagte Phil Gebhardt vom Vorstand der Spangenberger Burschenschaft: „Wir waren völlig überrascht davon, wie viele Menschen an den Straßen standen und uns zuwinkten“, sagt Phil Gebhardt. Er selbst war den insgesamt 29 Motivwagen von Vereinen, Verbänden, Geschäftsleuten - darunter Reitverein, Burschenschaft Heli, Tanzgruppe Melsungen, Fanfarenzug Sontra und Feuerwehr Spangenberg - vorausgegangen: Nass bis auf die Haut, aber dennoch hochzufrieden.

„Es war einfach unglaublich zu sehen, dass so viele Menschen den Umzug sehen wollten - trotz des miesen Wetters“, sagte Phil Gebhardt gestern noch ganz begeistert von der großen Resonanz der Spangenberger im Gespräch mit unserer Zeitung. Und auch nach dem Festzug sei das Zelt voll besetzt gewesen, genau wie am Samstag, als die Spangenberger ihre Kirmes zusammen mit dem Radio-Sender FFH eine große Party feierten. „Damit hat sich die Mühe der Vorbereitung für die 26 Mitglieder des Kirmesteams richtig gelohnt“, sagte Gebhardt.

De Spangenberger feiern seit Jahren die Kirmes am dritten Wochenende im September - meist bei weit besserem Wetter als am Sonntag. Um so wichtiger sei die moralische Unterstützung der Besucher und Festzugszuschauer gewesen, sagte Phil Gebhardt. Genau wie die finanzielle der Sponsoren: „Ohne all das wäre diese tolle Fest nicht möglich gewesen“, sagte Phil Gebhardt.

Quelle: HNA

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