Unfall auf der A 49: Beifahrerin eingeklemmt - Autobahn war eine Stunde gesperrt

Edermünde. Bei einem Unfall auf der A 49 in Richtung Kassel kurz hinter der Auffahrt Felsberg wurden am Samstagabend gegen 18.20 Uhr eine 68-jährige Frau schwer, ihr 70-jähriger Ehemann leicht verletzt.

Wegen der aufwändigen Befreiung der Frau, die im Fußraum des Pkw eingeklemmt war, dauerte die Vollsperrung der Autobahn etwa eine Stunde.

Nach Angaben der Rettungskräfte prallte der Pkw des 70-Jährigen aus Dieboldehausen (Raum Göttingen) aus bisher unbekannten Gründen kurz vor der Abfahrt Edermünde-Holzhausen in die rechte Betonleitwand.

Von dort schleuderte das Auto 80 Meter quer über beide Fahrspuren der Autobahn, eher es dann gegen die mittlere Betonleitwand prallte und dort stehenblieb.

Die Beifahrerin war durch den Aufprall vom Sitz gerutscht und im Fußraum zwischen Handschuhfach und Sitz eingeklemmt. Was zunächst nach einer einfachen Rettung aussah, entwickelte sich nach Mitteilung der Feuerwehr im Laufe der Zeit zu einem komplexen Einsatz. Schweres hydraulisches Gerät musste eingesetzt werden.

Erst als die Mittelsäule entfernt worden war, schafften sich die Retter einen Zugang zu der Sitzhalterung, entfernten den Sitz und übergaben die Frau den Sanitätern.

Die zwei Verletzten wurden zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Während der Rettungsarbeiten war die A 49 für eine Stunde voll gesperrt. Neben der Polizei waren ein Notarzt, zwei Rettungswagen und die Feuerwehr Gudensberg mit 38 Frauen und Männern vor Ort. Der Feuerwehreinsatz war nach zwei Stunden beendet. (ula)

Quelle: HNA

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