Partnerschaft mit dem SOS-Kinderdorf in Köszeg – Ferienwoche in Nordhessen mit Abstecher nach Fulda und zum Edersee

Ungarische Kinder auf Tour mit Kanus

So geht das mit den Bienen: Imker Klaus-Jürgen Wissemann erklärt seine Arbeit.

Borken. Seit die Stadt Borken im Jahr 2001 die Patenschaft für das SOS-Kinderdorf Köszeg in Ungarn übernommen hat, gibt es regelmäßige Besuche von dort.

Einmal im Jahr kommen ungarische Jungen und Mädchen für einige Ferientage nach Borken. Jetzt waren zehn Kinder und vier Betreuer in Nordhessen.

Zunächst ging es auf in die Natur zu einer Wanderung ins Naturschutzgebiet Borkener See. Imker Klaus-Jürgen Wissemann gab Informationen zu seinen Bienenvölkern und zur Entstehung des Honigs. Per Planwagen ging es dann zum Singliser See, wo die Marinekameradschaft Gastgeber von Kaffee und Kuchen war.

Eine Bootsfahrt auf dem Singliser See und ein Spiel auf der benachbarten Aquagolf-Anlage sorgen für Spaß. Ein Tagesausflug führte die Kinder in die Domstadt Fulda. Dort gab es in der Kinderakademie eine Führung mit Besuch der Nachbildung eines offenen Herzens. Stadtschloss, der Dom und ein Stadtbummel standen auf dem Programm.

Der zweite Teil des Nordhessenbesuchs bestand für die ungarischen Gäste aus einem zweitägigen Campingaufenthalt am Edersee. Dort schlugen sie ihre Zelte auf.

Nach einer Einweisung und kurzen Schulung brachen alle zur ersten Kanutour auf. Besonders spannend für die Gäste war die Nacht. Sie war geprägt durch einen Kampf um das Proviant geprägt. Der Gegner im Duell: heimische Waschbären.

Die Ferienwoche klang am Badesee Stockelache aus, wo gemütlich gegrillt wurde. (red)

Quelle: HNA

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