Der Wild-Apfel ist Baum des Jahres – Gruppen in der Region pflanzten Exemplare

Ungenießbar, aber schön

Schön anzusehen: Der Wild-Apfelbaum. Foto:privat

Fritzlar-Homberg. Der Wild-Apfel, Baum des Jahres 2013, ist auch in der Region beliebt. Gleich mehrere Gruppen haben in den vergangenen Tagen Exemplare gepflanzt.

Seit 1993 wird von 30 Umweltschutz- und Naturschutzverbänden ein Baum des Jahres bestimmt. Gruppen, Vereine und Schulklassen nahmen die Ernennung des Wild-Apfels zum Anlass, um Setzlinge zu pflanzen.

In Bad Zwesten wird schon seit 20 Jahren der Baum des Jahres von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald gepflanzt. Jetzt fanden drei Exemplare des Wild-Apfels im Bad Zwestener Kurpark eine Heimat. Der stellvertretende Bezirksvorsitzende der Schutzgemeinschaft, Walter Krause, sagte über den Laubbaum, dass es eine seltene Art sei, die Licht und Sonne brauche.

Für den Menschen habe der Wild-Apfel keine materielle Bedeutung. Sein Holz sei ziemlich hart und mit zunehmendem Alter werde der Stamm hohl.

Gudensberger Schüler

Die Grundschule Gudensberg hatte sich den Maderstein als Ort für ihren Setzling ausgesucht. 40 Kinder waren dabei, als der Baum in die Erde gesetzt wurde und erzählten, was sie über den Baum wissen. „Er hat erst rosarote, dann weiße Blüten. Leckere Früchte wird er nicht liefern. Die sind klein und holzig. Darum nennt man ihn Holzapfel.“ Seit vielen Jahren wird im Stadtgebiet Gudensberg der Baum des Jahres gepflanzt. „Mit der jährlichen Aktion wollen wir an unsere Verantwortung für die Natur erinnern“, sagte Gudensbergs Bürgermeister Frank Börner bei der Pflanzung.

Auch der Köhlerverein Jesberg hat sich der Pflanzaktion angeschlossen. Die Mitglieder veranstalten jährlich eine Pflanzaktion für den Baum des Jahres. Dabei wird zusätzlich eine Hinweistafel mit Erläuterungen aufgestellt.

Beteiligt an der Pflanzaktion waren die evangelischen Pfadfinder aus Jesberg. Insgesamt wurden 25 Wild-Apfel-Bäume von der Gruppe gepflanzt und anschließend noch mit einem Kunststoffgewebe gegen Wildverbiss umhüllt. (bek)

Quelle: HNA

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