Mit Festumzug: Kirmes in Breuna

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Festumzug zur Kirmes in Breuna Baby an Bord: Auch die „Kleinen“ können es gar nicht abwarten, endlich ins Festzelt zu kommen.

Breuna. Wenn die Kirmesburschen einmal im Jahr zur großen Sause rufen, steht Breuna für drei Tage Kopf. Doch nicht nur in Breuna sollte es diesmal hoch her gehen.

Ein Mann, eine Mission: Kirmesvater Philipp Weymann hatte sich in den Weltraumanzug geschwungen, um mit den Kirmes-Stratos gen 35.000 Meter Höhe aufzubrechen - zumindest im traditionellen Kinospot, der zur Breunaer Kirmes nicht fehlen darf.

Statt ins Weltall zur Breunaer Kirmes: „Auf der Orion gibt’s kein Bier, darum feiern wir hier.“

Beim Feiern blieben er und seine Burschen dann aber doch ganz genügsam am Boden, das Partytriebwerk zündete am Samstagabend „Eine Band namens Wanda“, die es ordentlich krachen und die Breunaer sogar noch zum Festzug am Sonntagmittag tanzen ließ. Gut 20 Gruppen marschierten da durch den lauen Sommerregen, die einen als Captain Morgan und seine Piraten, andere als „Sexi Hexi“, „Thai Natascha“ oder „Lexi Diskret“, denn: „Für’s Hiddeser Feld bringt der Puff endlich Geld“.

Die Jungs und Mädels der Dorfkirmes Rhöda brachten vorsichtshalber ihre eigene Theke mit zum Fest, hatten sie wohl nicht damit gerechnet, dass bei den Breunaer für alles bestens gesorgt war. Die nämlich wissen sich immer zu helfen, chartern einfach selbst einen Kirmesexpress, wenn in der Nachbarschaft schon keine Urlaubsmaschinen fliegen.

Dass die Endstation der kunterbunten Bummelbahn das Festzelt war, kam ihnen da nur recht, lautete das Reisemotto doch nicht umsonst „Kirmes-Tours lädt herzlich ein, wir hauen uns den Fusel rein“. Gelegenheit dazu gab es dann spätestens am Abend, als die „Original Trenkwalder“ im Festzelt aufspielten, mittlerweile Pflicht-Programmpunkt, wenn in Breuna Kirmes gefeiert wird. (zhf)

Festumzug zur Kirmes in Breuna

Quelle: HNA

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