Vier Gemeinden werden zu einem Kirchspiel verbunden – Zuständigkeiten neu geordnet

Unter einem neuen Dach

Marco Firnges

Frielendorf. Neue Wege gehen die evangelischen Kirchengemeinden in der Großgemeinde Frielendorf.

Mit dem Abschied von Pfarrerin Irene Umbach wurde im Kirchspiel Spieskappel-Frielendorf diese halbe Pfarrstelle aufgehoben, berichtet Sven Wollert, der Öffentlichkeitsbeauftragte im Kirchenkreis Ziegenhain.

Ihre bisherigen Aufgaben müssten daher neu verteilt werden.

Anhörungsverfahren

Um dies besser gestalten zu können, hat die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck nach einem Anhörungsverfahren die vier Kirchengemeinden Großropperhausen-Lenderscheid, Linsingen, Spieskappel-Frielendorf und Verna zu einem Kirchspiel verbunden.

In diesem Kirchspiel gibt es seit 1. Oktober drei Pfarrstellen, mit den Pfarrhäusern in Großropperhausen, Spieskappel und Verna.

„Durch diesen Schritt soll die in Zukunft notwendige verstärkte Zusammenarbeit unter ein neues organisatorisches Dach gebracht werden“, sagt Wollert. Deshalb stünden die Kirchenvorstände in den nächsten Wochen und Monaten gemeinsam mit den drei Pfarrern – Swen Kuchenbecker in Großropperhausen, Marco Firnges in Spieskappel und Richard Heymann-von der Lühe in Verna – vor der Aufgabe, die Zuständigkeitsbereiche den drei Pfarrstellen neu zuzuordnen, heißt es dazu weiter. Unangetastet blieben dabei die Zugehörigkeit der Kirchengemeinde Verna zum Kirchenkreis Homberg und die der drei anderen Gemeinden zum Kirchenkreis Ziegenhain.

Neue Namen

Im Zuge der Neuordnung erhalten die betreffenden Pfarrämter auch neue Namen. Sie lauten nunmehr: Frielendorf I – Spieskappel, Frielendorf II – Großropperhausen-Lenderscheid und Frielendorf III – Verna. (red)

Quelle: HNA

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