Bathildisheim will heilpädagogisches Wohnangebot schaffen - Parlament stellt Weichen

Unterstützung für Bau-Absicht

Wolfhagen. Das Bathildisheim Bad Arolsen möchte in Wolfhagen im Bereich der Worthstraße ein Haus für heilpädagogisches Wohnen bauen. Dazu hatten die Wolfhager Stadtverordneten in ihrer Sitzung am Donnerstag über die Aufstellung eines Bebauungsplanes und die frühzeitige Bürgerbeteiligung zu beraten und abzustimmen.

Das Planungsgebiet betrifft ein etwa 1,5 Hektar großes Siedlungsgebiet am südöstlichen Rand der Altstadt. Der Bereich wird im Osten und Nordosten von der Mitte der Kurfürstenstraße begrenzt, reicht im Westen bis zur Mitte der Ippinghäuser Straße und schließt im Süden einen Abschnitt der Worthstraße mit ein. Der durch Wohnnutzung und Hausgärten geprägte Charakter des Areals soll erhalten bleiben.

Die Wolfhager Parlamentarier votierten schließlich einstimmig für die Beschlussvorlage, mit der vor allem die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Ansiedlung eines heilpädagogischen Wohnangebotes des Bathildisheims für behinderte Menschen. Zuvor hatte sich bereits der Haupt- und Finanzausschuss einstimmig für die Anbnahme der Vorlage ausgesprochen. Die Kosten und die Beauftragung für die anstehende Bauleitplanung werden vom Bathildisheim übernommen.

Behindertenbeauftragte

Auf dem Programm des Wolfhager Stadtparlaments stand auch die Wahl eines Behindertenbeauftragten und dessen Stellvertreters für die kommende Kommunalwahlperiode. Wolfhager Behindertenorganisationen waren aufgefordert worden, Vorschläge zu unterbreiten. Sowohl VdK, Diakonie und Awo hatten sich für die Wiederwahl der bisherigen Amtinhaber ausgesprochen. Und auch das Parlament war der Auffassung, dass Wolfgang Hensel und Karl-Heinz Schacht (Vertreter) in ihrer zu Ende gehenden Amtsoeriode eine gute und erfolgreiche Arbeit geleistet haben.

Beide wurden einstimmig wiedergewählt. (nom)

Quelle: HNA

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