HNA-Sommerwanderung: Vier Stunden zur Altenburg und auf den Hessenturm

Unterwegs im Chattenland

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Niedenstein. Schritt für Schritt ist es geschichtsträchtiger Boden, auf dem die 50 Wanderer am Mittwoch rund um Niedenstein unterwegs waren. Die HNA hatte zu ihrer Sommerwanderung in die nördlichste Stadt des Landkreises eingeladen, ins Land der Chatten.

Wanderführer Wilfried Werner hatte die Tour mit dem Titel „Im Bann der Chatten“ vorbereitet, während der etwa vier Stunden unterstützten ihn mit einer Vielzahl von Informationen und Geschichten rund um Niedenstein Erich Sommer und Hans Wolffram vom Geschichts- und Kulturverein.

Die Wanderer erfuhren viel Neues aus der Region, denn die Mehrzahl stammte nicht aus der näheren Umgebung. Zum Beispiel die alte Ringwallanlage auf der Altenburg: Es waren vermutlich keine Chatten, die dort gesiedelt hatten, wie man früher dachte. Eine Ausgrabung belegte erst 1993, dass die Anlage noch wesentlich älter ist.

Treuer Gast der HNA-Wanderungen ist Gudrun Waidelich (71) aus Homberg. Sie war bei allen Wanderungen und auch rund um Niedenstein dabei, weil sie immer wieder interessante Details erfährt, die ihr unbekannt waren.

Die Gruppe bewältigte die elf Kilometer und 250 Höhenmeter bei bestem Wetter ohne Probleme. Auch der jüngste Teilnehmer, Johannes Kramer (8) aus Nassenerfurth, schaffte den Aufstieg zum Hessenturm auf dem Niedensteiner Kopf, immerhin 475 Meter hoch.

Dort hatten alle die Gelegenheit, sich zu erfrischen: Kühle Getränke standen bereit, und der Turm war für den Aufstieg offen. Die tolle Aussicht belohnte die Wanderer, Überraschungsgast war die Niedensteiner Märchenfigur König Drosselbart. Zum Schluss waren sich alle einig: Es ist ein tolles Angebot der HNA, die Region beim Wandern besser kennen zu lernen.

Von Benjamin Siebert

Quelle: HNA

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