Beim TSV Obervorschütz legten 129 Freizeitsportler jeden Alters das Sportabzeichen ab

Urkunde ist immer noch begehrt

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Einige Sportler sind seit mehreren Jahrzehnten dabei: von links Gerhard Schüßler (42 Mal), Jens Kothe (5 mal), Horst Beller (mit 79 Jahren der älteste Teilnehmer, 25 Mal), Wilhelm Stüssel (42 Mal), Christian Scherb (5 Mal) und der neue Sportabzeichen-Obmann Andreas Griesel.

Obervorschütz. Früh übt sich, wer ein Meister werden möchte: Das gilt auch für die Sportlerinnen und Sportler des TSV Obervorschütz. Gerade mal zwei Jahre alt ist der Jüngste. Jakob Leidheiser bekam jetzt seine erste Urkunde im Dreikampf.

Ebenso wie Emely Niehoff hat Jakob eine Strecke von 50 Metern im Sprint zurück gelegt, weit geworfen und beim Weitsprung einen ganz schönen Satz gemacht. Dafür gab es das Mehrkampfabzeichen für die beiden jungen Nachwuchssportler.

Eine besondere Leistung erbrachten auch Julian Lauterbach und Adrian Dittmar. Sie bekamen zum 12. Mal das deutsche Jugendsportabzeichen. Zwischen dem sechsten und 18. Lebensjahr können Kinder und Jugendliche diese Prüfung ablegen.

Insgesamt 129 Sportabzeichen in Bronze, Silber und Gold wurden 2013 in Obervorschütz errungen und vom ehemaligen Sportabzeichen-Obmann Paul Wolf und seinem Nachfolger Andreas Griesel überreicht. Auch bei den Erwachsenen stachen einige durch besondere Leistungen hervor: Horst Beller war mit 79 Jahren der älteste Teilnehmer, Wilhelm Stüssel und Gerhard Schüßler waren zum 42. Mal erfolgreich dabei.

Kritik gab es an einigen Neuerungen des Wettbewerbs, die 2013 eingeführt wurden. „Die Leistungsanforderungen haben sich deutlich verändert“, sagte Paul Wolf. Durch die neuen Richtlinien würden viele Sportler, die zuvor das goldene Abzeichen errungen hätten, bei gleichbleibender Leistung in die Kategorie des Silberabzeichens abfallen. Das fördere nicht gerade die Motivation.

Besonders für ältere Sportler gebe es weniger Anreiz. Einige hätten im vergangenen Jahr bereits nicht mehr teilgenommen, da sie einige Aufgaben als nicht machbar empfunden hätten. „Zudem entsteht ein Mehraufwand für die Abnehmer des Abzeichens“, erklärt Andreas Griesel. Das Punktesystem nehme mehr Zeit in Anspruch. (zen)

Quelle: HNA

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