Auftritt in Vierbuchenhalle in Röhrenfurth

US-Tanzgruppe studierte mit Schülern einen Auftritt ein

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Röhrenfurth. Wummernde Bässe sind am Wochenende durch die Vierbuchenhalle in Röhrenfurth gedröhnt. Dort brachte die US-Gruppe Young Americans 90 Schüler zum Tanzen und Singen.

Beim Workshop probierten sich die Jugendlichen in Gesang, Tanz, Pantomime, Schauspiel und beim Dichten. "Eben allem, was mit den schönen Künsten zutun hat", sagt Aiga Kronenberg, Berufsschullehrerin und Koordinatorin des Workshops. In Gruppen lernten die Schüler Choreographien und studierten mehrstimmige Lieder ein. Mit dem Ruf: "Gebt mir alle ein Yeah" motivierten die Young Americans die Bühnenneulinge zu Höchstleistungen.

Jugendliche ab 14 Jahren von der Radko-Stöckl-Schule, den Gesamtschulen Guxhagen und Melsungen, der Burgsitzschule Spangenberg sowie von der Drei-Burgen-Schule Felsberg erarbeiteten in drei Tagen so eine Bühnenshow.

"Die Schüler sollen sich Dinge zutrauen", sagt Aiga Kronenberg. Gezwungen werde bei dem Workshop keiner. Vielmehr gehe es darum, sich selbst auszuprobieren und die eigenen Talente zu entdecken.

Wiederholungstäter beim Workshop der US-Tanztruppe waren Kaira Völkel und Aaliah Mansfield aus Guxhagen. Die beiden 14-Jährigen tanzen und singen auch in ihrer Freizeit. "Die Arbeit mit den Young Americans macht einfach Spaß", sagt Aaliah Mansfield. So fällt den Schülerinnen das Lernen der Liedtexte und Choreographien nicht schwer. "Man muss sich einfach drauf einlassen und wird mitgerissen", sagt Kaira Völkel. Kleine Patzer sind schnell vergessen.

Trotz Sprachbarriere gab es keine Verständigungsschwierigkeiten zwischen den Schülern und den 43 Young Americans. "Das klappt", sagt Aaliah Mansfield und ihre Mitschülerin Kaira Völkel fügt hinzu: "Wir sprechen ja Englisch."

Von Verena Koch

Quelle: HNA

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