Vandalen tobten: Schaden auf Ausbildungsplatz des Schäferhundvereins

Wolfhagen. Heike Santalucia, Vorsitzende des Schäferhundevereins Wolfhagen, versteht die Welt nicht mehr. kürzlich waren wieder einmal bisher Unbekannte auf den Ausbildungsplatz an der Bundesstraße 450 zwischen der Kernstadt und dem Stadtteil Gasterfeld eingedrungen.

Sie hatten dort nicht nur eine Grillparty gefeiert, sondern ihrer Zerstörungswut freien Lauf gelassen. Nicht nur, dass die Eindringlinge auf dem lediglich im Eingangsbereich eingezäunten Gelände ihren Müll weit verstreut verteilten, sie hinterließen auch durch zerschlagene Getränkeflaschen einen breit gestreuten Scherbenhaufen.

„Für die dort ausgebildeten Hunde ist eine große gesundheitliche Gefahr“, so Vorstandsmitglied Günter Freudenberg. Zudem verunreinigten die ungebetenen Gäste den Platz mit Fäkalien, selbst gebrauchte Babywindeln wurden zurückgelassen.

Die Vandalen rissen am Vereinsheim die Dachrinnen ab, zerstörten mit Steinwürfen einen hölzernen Helferserviceunterstand. Auch wurde der den hinteren Bereich abgrenzende hohe Erdwall in dem ehemaligen Kalkbruch durch motorisierte Zweiradfahrer als Crossstrecke entfremdet und stark zerstört.

Heike Santalucia, international zertifizierte Hundeausbilderin, die auch schon in der USA Polizeihunde schulte: „Es war nicht das erste Mal, dass unser seit 1969 bestehendes Vereinsgelände und das Klubhaus von Vandalen heimgesucht wurde. Diesmal haben sie es aber besonders arg getrieben.“

Zwar wurden jedesmal jeder Einbruch in das Vereinshaus sowie jede Sachbeschädigung auf dem Platz der Polizei gemeldet, doch konnte bisher noch keiner der Übeltäter ermittelt werden. (zih)

Quelle: HNA

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