Verdacht der Untreue

Verdacht der Untreue: Hombergs Bürgermeister Wagner muss vor Gericht

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Martin Wagner

Homberg. Hombergs Bürgermeister Martin Wagner muss sich vor dem Landgericht Kassel wegen des Verdachts der Untreue verantworten. Das Oberlandesgericht Frankfurt hat den Beschluss des Kasseler Landgerichts vom Oktober vergangenen Jahres aufgehoben, der die Eröffnung eines Hauptverfahrens ablehnte.

Damit sind die Frankfurter Richter der Beschwerde der Kasseler Staatsanwaltschaft nachgekommen. Man sei der Auffassung, dass eine Vermögensgefährdung vorliege, erklärte Dr. Götz Wied, Sprecher der Staatsanwaltschaft.

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Der Vorwurf laute, Wagner habe Geld aus dem Förderprogramm „Soziale Stadt“ zweckwidrig eingesetzt, um einen Mitarbeiter des Stadtentwicklungsvereins zu beschäftigen. Dabei soll der Mitarbeiter nur zu 30 bis 35 Prozent Tätigkeiten für den Stadtentwicklungsverein wahrgenommen haben und im übrigen im Bereich Stadtmarketing sowie als persönlicher Referent Wagners eingesetzt worden sein. Der Stadt sei ein Schaden von etwa 40.000 Euro entstanden, vermutet Wied.

Das sieht Wagner anders: „Weiterhin gilt für mich die Unschuldsvermutung. Ich habe weder Fördermittel falsch eingesetzt noch damit der Stadt einen Schaden zugefügt“, teilt er mit. Wohl im November werde es zur Hauptverhandlung vor der 5. Strafkammer kommen, so der Sprecher des Landgerichts, Dirk Liebermann. (may)

Quelle: HNA

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