Gefahrenpunkt Bahnhofskurve erneut Thema – In Kürze Diskussion im Ausschuss

Vereint gegen das Nadelöhr

Ortstermin: von hinten Rolf-Peter Ligniez, Bernd Kördel, Mitglied Ulrich Wiegand, Manfred Hollstein, Martin Graefe, Reiner Kramm und Jürgen Gintschel zeigen, wie eng es für Fußgänger in der Guxhagener Bahnunterführung werden kann. Archivfoto:  Skrzyszowski

Guxhagen. Die CDU-Fraktion im Guxhagener Gemeindeparlament setzt sich für den Rückbau von Gehweg-Abschnitten in der Bahnhofskurve ein. Außerdem drängt die Fraktion auf einen Überweg für Fußgänger im Bereich der Raiffeisenbank. Einen Antrag in der Sache verwies das Parlament in den Bauausschuss.

Die Bahnhofskurve sei zwar kein neues Thema, begründete Martin Graefe den Vorstoß seiner Partei. Gleichwohl bestehe Handlungsbedarf, um Gefahren auf dem Fußweg insbesondere für Schulkinder zu minimieren. Deshalb solle das Nadelöhr Unterführung wieder aus dem großen Plan in Sachen Gestaltung Bahnhofsumfeld herausgelöst und extra betrachtet werden.

Den Guxhagener Bahnhof nutzen täglich über 800 Fahrgäste. Viele Reisende laufen durch die Unterführung, um von einem Bahnsteig zum anderen, zu ihren Autos oder zum Bus kommen. Ein Problem dabei: Der Gehweg in der Unterführung ist lediglich 75 Zentimeter breit – für Rollstuhlfahrer und Fahrgäste mit Kinderwagen ein Hindernis.

Keine ideale Lösung

In der Sache liegt der Gemeinde das Gutachten eines Ingenieurbüros vor, hieß es. Die darin vorgestellten Lösungsvorschläge seien zu diskutieren, auch wenn aus Kostengründen möglicherweise keine ideale Lösung zustande komme, forderte Graefe.

Auch die Grünen setzten sich für eine Bewertung einzelner Gutachter-Varianten im Ausschuss ein. Die SPD wies darauf hin, dass ohne Geld von Bahn, Land und Bund große Lösungen wie eine Unterführung nicht zu machen seien. Und die Gemeinschafts Liste erklärte, dass die Engstelle in der bestehenden Unterführung schlicht Fakt sei, deshalb solle man über eine einspurige Verkehrsführung nachdenken. (lgr)

Quelle: HNA

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