Sängerkreis Schwalmpforte veranstaltete in Borken Tag des Chores

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Vor den Säulen des Borkener Rathauses: Der Gemischte Chor Singlis sang unter Leitung von Helmut Töpfer beim Tag des Liedes des Sängekreises Schwalmpforte.

Borken. Stimmgewaltig präsentierten die Chöre des Sängerkreises Schwalmpforte am Sonntag Werke von Franz Schubert bis Heinrich Heine dem Publikum im Europapark.

Anlässlich des 175-jährigen Bestehens des Mitteldeutschen Sängerbundes Kassel (MSB) gestaltete der Sängerkreis einen Tag des Chores, mit dem der Chorgesang der Öffentlichkeit in besonderer Weise präsentiert werden sollte.

Unter dem Motto „Singen vereint - vereint singen!“ eröffneten die Chöre aus Borken, Großenenglis-Trockenerfurth sowie Oberurff-Schiffelborn den Tag, indem sie die morgendlichen Gottesdienste der drei Borkener Kirchen mit ihren Liedbeiträgen unterstützten. Das anschließende Konzert unter freiem Himmel bei freiem Eintritt bildete den festlichen Höhepunkt.

Die gemischten Chöre aus Kerstenhausen, Singlis, Oberurff-Schiffelborn, Niederurff und Borken sowie die Männergesangvereine aus Densberg, Hundshausen, Waltersbrück, Borken, Lendorf und Gilsa erfreuten das Publikum mit vielen bekannten Stücken. Das Spektrum reichte von „Kein schöner Land“ über „Die kleine Kneipe“ bis hin zu „Rote Rosen, rote Lippen“.

Borkens Bürgermeister Bernd Heßler und Vize-Landrat Winfried Becker wiesen in ihren Grußworten darauf hin, dass die Chöre wichtiger Bestandteil der Gesellschaft seien und gratulierten zum 175-jährigen Bestehen des Sängerbundes.

Volker Bergmann, Präsident des Mitteldeutschen Sängerbundes, nahm die Zuhörer mit auf eine kurze Reise zu den Anfängen des Verbandes und betonte die kulturelle und soziale Verantwortung des Chorwesens.

Mit den Liedern „Wir schenken Euch ein Lied“ und „Das Morgenrot“ läuteten die gemischten Chöre unter Leitung von Helmut Töpfer sowie die Männerchöre mit Dirigent Thomas Brandes das finale Singen aller Teilnehmer und Gäste ein. Mit dem Hessenlied ging ein heißer, mit Melodien gespickter Nachmittag zu Ende.

Von Svenja Hennek

Quelle: HNA

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