Innerhalb von vier Tagen in die Schwalm-Galerie

Mit vereinten Kräften: Rewe-Umzug beschäftigt mehr als 20 Menschen

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Mit dem Vorschlaghammer: Christoph Borowitz, Gert Toni und Bali Triton nehmen eine Kasse auseinander.

Treysa. Am Donnerstag eröffnet in Treysa die Schwalm-Galerie. Innerhalb von vier Tagen zieht Rewemarkt-Inhaber Knapp mit seinen Mitarbeitern dorthin um - ein logistischer Kraftakt.

Im ehemaligen Rewe-Markt im Walkmühlenweg versteht man sein eigenes Wort nicht mehr. Mit kräftigen Hammerschlägen nimmt der Handwerker Gert Toni eine der Kassen auseinander. Ein Ende des Kassenbandes liegt bereits auf dem Boden, auf der anderen Seite fliegen die Spanholzplatten des Kassiererhäuschens auf die Fliesen.

Eine Bohrmaschine röhrt hinter einer Plastikplane und über alles hinweg plärrt Popmusik durch ein Radio.

„Das meiste haben wir geschafft“, sagt Alexander Geiß. Er ist der Vorarbeiter der Metallbau-Firma, die den Umzug des Markts in die Schwalm-Galerie mit begleitet. Seit Montag ist er mit sieben Kollegen vor Ort und räumt den alten Markt leer. Dienstag noch, schätzt er, und das Gebäude ist eine leere Halle.

Rewe-Umzug: Das Meiste ist geschafft

Seine Firma ist nicht die Einzige, die den Umzug mit stemmt: Insgesamt seien rund 20 Personen damit beschäftigt, den Markt vom Walkmühlenweg in die Schwalmgalerie umzuziehen, berichtet Anja Krauskopf, Pressereferentin der Rewe Group.

Nur vier Tage liegen zwischen der Schließung und der Eröffnung des neuen Markts - eine Herausforderung für alle Beteiligten: „Alle Arbeitsschritte müssen genau aufeinander abgestimmt sein“, so Krauskopf.

In der Tat laufen viele Arbeiten im Walkmühlenweg parallel: Während Gert Toni die Kassen von den Spanplatten befreit, spachtelt ein weiterer Handwerker Löcher zu. Mitarbeiter einer Malerfirma marschieren mit gezückten Pinseln durch die linke Hallenhälfte.

Die rechte Hälfte - abgetrennt durch eine Reihe Kühlregale - ist dunkel. In dutzenden Transportwägen lagern die Einzelteile verschiedener Regale. Sie haben im neuen Markt keinen Platz: Damit die Waren im neuen Markt direkt eingeräumt werden können, hat dieser komplett neue Regale bekommen.

Die alten Kassen und Regale würden eingelagert, erzählt die Pressereferentin. „Die kommen als Übergangslösungen wieder in Einsatz, wenn ein Markt wegen Umbau länger geschlossen ist.“

Alles andere als dunkel ist der Eindruck hingegen im neuen Markt: Während im Foyer der Schwalm-Galerie noch an der Rollbandtreppe gearbeitet wird, sieht der hell erleuchtete Rewe-Markt aus, als ob er für die ersten Kunden bereit wäre - von einigen leeren Regalen abgesehen, die die Mitarbeiter noch einräumen. Für sie ändert sich durch den Umzug nur der Arbeitsort: Sie alle werden im neuen Markt weiterbeschäftigt.

Quelle: HNA

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