Grubenunglück von Stolzenbach: Verfahren geht weiter

Borken. Das Gerichtsverfahren um das Grubenunglück von Stolzenbach geht weiter. Eine Borkener Witwe, die gegen Eon und den ehemaligen Leiter der Grube klagt, musste sich zunächst einem psychiatrisch-medizinischen Gutachten stellen. Vor 24 Jahren waren 51 Bergleute ums Leben gekommen.

Das Gutachten liege nun vor, erklärte Landgerichts-Pressesprecher Dr. Jürgen Kitzinger auf HNA-Anfrage. Die Witwe hatte eine posttraumatische Störung geltend gemacht. Offenbar lässt das Gutachten zu, dass das Verfahren weiter läuft. Vermutlich werde ein Beweisbeschluss ergehen, sagte Kitzinger. Dann würden in einem weiteren Gutachten Haftungsfragen geklärt.

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Bei dem Unglück vor 24 Jahren waren 51 Bergleute in der Grube Stolzenbach ums Leben gekommen. (ode)

Quelle: HNA

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