Zahl von Todesopfern und Verletzten sank

Weniger Opfer im Straßenverkehr – Zahl der Unfälle stieg leicht an

Häufiger im Einsatz: Im Jahr 2010 gab es mehr Unfälle im Schwalm-Eder-Kreis, wie hier bei Borken. Archivfoto: Dellit

Schwalm-Eder. Mehr Unfälle, aber deutlich weniger Tote und Verletzte im Straßenverkehr – das ist das Fazit der Unfallstatistik 2010, die die Polizei Schwalm-Eder gestern vorgestellt hat. 3486 Unfälle gab es 2010, im Vorjahr waren es 3390 gewesen.

Während im Jahr 2009 noch 17 Menschen im Straßenverkehr ihr Leben lassen mussten, waren es 2010 noch zehn. Das ist die geringste Zahl seit dem Jahr 1974. Die Zahl der Verletzten sank von 791 auf 729 Menschen, bei den Schwerverletzten ging die Zahl von 206 auf 170 zurück.

Deutlicher Rückgang

Ein wichtiger Indikator für die Sicherheit im Straßenverkehr ist nach Angaben von Hauptkommissar Thomas Gläsel, der die Statistik ausgewertet hat, die Zahl der verletzten und getöteten Personen pro 1000 Unfälle. Im Jahr 2010 waren es 209. Der Höchstwert der vergangenen Jahre war 1999 registriert worden: 316.

Eine positive Entwicklung meldet die Polizei auch bei den Unfällen unter Drogen- und Alkoholeinfluss. Davon wurden im vergangenen Jahr 95 erfasst, der beste Wert seit 1974. Zum Vergleich: 1997 gab es 220 solcher Unfälle.

Reine Drogenunfälle gab es im vergangenen Jahr sieben, die Polizei vermutet jedoch eine Dunkelziffer. Positiv wurde in der Statistik vermerkt, dass weniger Fahranfänger Unfälle im Zusammenhang mit Alkohol bauen. Das unterstreiche, dass die Null-Promille-Regel für Fahranfänger richtig sei.

Quelle: HNA

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