Künstlerin Ingeborg Zinn verkauft fünf Bilder an Kunsthaus in Shanghai – Ausstellung

Gut verpackt nach China

Reise nach Shanghai: Fünf Bilder von Ingeborg Zinn werden ab dem 8. November in einer Ausstellung in Shanghai zu sehen sein. Foto: Yüce

Homberg. Auf eine weite Reise hat die Homberger Künstlerin Ingeborg Zinn jetzt fünf ihrer Bilder geschickt. 8700 Kilometer von Homberg entfernt werden sie ab dem 8. November ausgestellt - in einer Galerie in der chinesischen Metropole Shanghai.

Die fünf Bilder hat sie - mit verschiedenen schützenden Materialien wie Decken, Luftpolsterfolien und mehr - in zwei Pakete verpackt und ab ging die Post. „Wichtig ist, dass sie unbeschädigt ankommen. Das erste Paket ist schon am Ziel angelangt, das zweite ist noch unterwegs“, sagt sie.

„Das ist aufregend“, sagt Ingeborg Zinn und hofft, dass die abstrakten Acryl- und Ölgemälde noch rechtzeitig ankommen. Um ganz sicher zu gehen, wird sie noch ein weiteres Bild auf die Reise schicken – wieder gut verpackt und per Express-Sendung.

Im Internet entdeckt

Über das Internet sei die Galeristin auf die Werke der Homberger Künstlerin aufmerksam geworden. „Sie hat mich angeschrieben und sie hat sich dann über eine Internetgalerie Bilder ausgesucht und sie für die Ausstellung gekauft“, erklärt Zinn. „Das ging alles ganz schnell“, sagt sie.

Schon länger sei ihr aufgefallen, dass immer mehr Besucher ihrer Internetseite aus China kämen. Dennoch habe sie die Anfrage überrascht. „Ich weiß nicht, welche Kunst dort gefragt ist“, räumt sie ein. Doch habe sie sich nun darüber informiert und in ihren Bildern sogar einige Elemente ausgemacht, die wohl speziell Chinesen ansprechen. „Symbolik wie ein Auge und Farben“, sagt sie.

Bilder mit asiatischem Touch

Dominierend seien in den ausgewählten Bildern die Töne braun, gelb und ocker. „Mir ist jetzt aufgefallen, dass einige meiner Bilder einen asiatischen Touch haben“, sagt sie. Doch sei das purer Zufall. Ein schöner Zufall, wie sie findet.

Nächstes Jahr nach Shanghai

Sogar eingeladen wurde Zinn zu der Eröffnung der Gruppenausstellung, bei der auch Künstler aus Frankreich und China vertreten sind. „Das war mir allerdings zu kurzfristig“, sagt Zinn. Derzeit spiele sie aber mit dem Gedanken, im nächsten Jahr nach China zu reisen. Dann soll in Shanghai eine Ausstellung ausschließlich mit ihren Werken gezeigt werden. Bis es soweit ist, will Ingeborg Zinn noch etwas an ihrem Englisch arbeiten, damit es mit der Verständigung klappt. „Da bin ich etwas aus der Übung“, sagt sie.

www.ingemalt.de

Von Maja Yüce

Quelle: HNA

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