Dietrich Hedrich erneut zum Vorsitzenden des FSV Rot-Weiß Wolfhagen gewählt

Vertrauen in den Vorstand

Genießen das Vertrauen der FSV-Mitglieder: (von links) Gerrit Wicker, Bernd Möller, Elke Hedrich, Klaus-Dieter Klingbeil, Dietrich Hedrich und Helmut Rupp. Foto: zih/nh

Wolfhagen. „Nimm ohne zwingenden Grund nie einen Wechsel in einem erfolgreichen Team vor.“ Diese vor allem im Sport gebräuchliche Redewendung setzten die Mitglieder des Fußballsportvereins (FSV) Rot-Weiß Wolfhagen in der jahreshauptversammlung in die Tat um. Ohne Gegenstimme schenkten sie den bisherigen Funktionsträgern im Vorstand mit Dietrich Hedrich an der Spitze erneut für eine zweijährige Legislaturperiode das volle Vetrauen (siehe Hintergrund).

Der FSV, der 2010 auf sein 85-jähriges Bestehen zurückblicken konnte, ist mit 450 Mitgliedern nicht nur einer der größten Vereine der Stadt, sondern, mit einer Ausnahme, auch einer der wenigen im Fußballkreis Hofgeismar-Wolfhagen, der im Senioren- sowie Nachwuchsbereich noch eigenständig arbeitet, also sportlich keine Spielgemeinschaft mit Nachbarvereinen bildet. Ausnahme ist die in der Frauenfußball-Verbandsliga spielende Mannschaft in Kooperation mit dem TSV Landau.

Sportliches Aushängeschild ist neben den Kickerinnen das von Wolfgang Frey trainierte erste Seniorenteam, das derzeit als Tabellenführer der Kreisoberliga Aufstiegskurs Richtung Gruppenliga hält und zudem Ende Januar Hallenkreismeister wurde. Von Höherklassigkeit können auch noch die zweite Senioren- sowie die Altherrenmannschaft träumen.

Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Nachwuchsarbeit. Aktuell hat der FSV über 170 Kinder und Jugendliche, die wettkampfmäßig in allen Altersjahrgängen in neun Mannschaften spielen.

Welches ehrenamtliche Engagement dafür gefordert ist, belegt eine statistische Zahl, die Jugendleiter Helmut Rupp bekannt gab. Nur im reinen Trainings- und Feldspielbetrieb einer laufenden Punktspielrunde, also ohne die Hallensaison, haben die 17 Betreuer insgesamt 4560 Stunden geleistet.

„Sportlich“, so Vorsitzender Hedrich, „ist der FSV insgesamt personell hervorragend und leistungsstark aufgestellt. Was man jedoch in der Besetzung von Funktionsträgern nicht behaupten kann.“ Eine Entwicklung, die aber nicht nur bei den Rot-Weißen zu beklagen ist, sondern viele ehrenamtlich geführte Vereine vor Probleme stellt. Hedrich appellierte deshalb an alle Mitglieder, verstärkt im Verein mitzuarbeiten. (zih/nh)

Quelle: HNA

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