Der verwaiste Dorfplatz in Ostheim soll zum Treffpunkt werden

Ebnet den Weg für neue Pflastersteine: Andreas Hoch von einem Homberger Gartenbaubetrieb ist auf der Baustelle mitten in Ostheim im Einsatz. Foto: Grenzebach

Ostheim. Es war ein trostloses Fleckchen Erde. Auf dem Rasen unter dem Lindenbaum habe kein Mensch verweilen wollen, sagt Ortsvorsteherin Kornelia Rübenkönig. Nun soll die Dorfmitte Ostheims zum Magneten für die Menschen werden.

Derzeit ist der Dorfplatz eine Baustelle. Die Bauarbeiter sind Ende Juni mit großem Maschinen angerückt. Wenn sie im Herbst abziehen, soll ein neues Bushäuschen im Fachwerk-Stil Wartenden Schutz vor schlechter Witterung bieten.

Platz für den Christbaum

Zwei Sitzecken sollen zum Treffpunkt für die Einwohner werden, und aus einem Quellstein soll Wasser sprudeln, das sich dann seinen Weg durch den neuen Bachlauf bahnt. Auch für den Ostheimer Weihnachtsbaum ist ein Platz vorgesehen

Das Vorhaben ist einer der letzten Schritte der Dorferneuerung, die im kommenden Jahr abgeschlossen ist. 140 000 Euro werden in die Erneuerung des Dorfplatzes investiert. Etwa 65 Prozent der Summe ist Fördergeld aus der Dorf- und Regionalentwicklung. Die restlichen 50 000 Euro bringt die Gemeinde Malsfeld auf. „Wir rechnen damit, dass das Vorhaben Ende September abgeschlossen ist“, sagt Bauamtsleiter Jürgen Engel. Die Ortsvorsteherin fiebert schon auf jenen Tag hin: „Der Platz ist wichtig für den Ort“, sagt sie. Er sei mehr als ein Aushängeschild: „Ein Platz zum verweilen, reden, feiern.“ Vielleicht, sagt Rübenkönig, könne man Erntedank schon in der neuen Ostheimer Dorfmitte feiern.

Quelle: HNA

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