Viel Arbeit für die Fraktionen im Homberger Stadtparlament

Homberg. Eine turbulente Legislaturperiode mit 45 Sitzungen liegt hinter den Homberger Stadtverordneten - am Donnerstagabend traf sich das neue Parlament das erste Mal nach der Kommunalwahl.

Er habe die Hoffnung, dass die nächsten fünf Jahre nicht so turbulent und positiver für Homberg werden, sagte Bürgermeister Dr. Nico Ritz. Er wünsche sich eine konstruktive Diskussionsatmosphäre, in der entschieden werde, wie es mit Homberg und seinen Stadtteilen weitergeht.

Einen Schritt weiter ist man bei der Planung für Waldkindergärten am Burgberg und in Wernswig. 24 Eltern seien am Angebot in der Altstadt und drei an dem in Wernswig interessiert, berichtete Ritz.

Die Zeichen standen während der Sitzung vor allem auf Veränderung: Nicht nur, dass mit Jürgen Thurau (SPD) ein neuer Stadtverordnetenvorsteher und mit Joachim Pauli (CDU) ein neuer 1. Stadtrat gewählt wurden. Sie lösten Heinz Marx (Vorsteher) und Gerhard Fröde ab, die beide über viele Jahre ihre Ämter ausübten. Thurau ließ nicht viel Zeit verstreichen und übernahm den Posten mit einem beherzten „An die Arbeit!“ - schließlich wolle man Homberg mit guten Diskussionen und Ideen weiter nach vorne bringen, betonte er.

Mit der Bürgerliste sitzt eine neue Fraktion im Parlament, welchem nun insgesamt sechs Parteien angehören. Überhaupt gibt es einige neue Gesichter im Parlament. Zudem hat die CDU mit Christian Haß einen neuen Fraktionsvorsitzenden.

Und: SPD und CDU, die beiden jeweils zehn Sitze haben und somit die stärksten Parteien sind, bilden jetzt eine Arbeitsgemeinschaft. Gemeinsam wollen sie unter anderem diese Schwerpunkte setzen:

• Ausbau der ortsnahen Gesundheitsversorgung,

• Belebung der Innenstadt durch ein Einkaufszentrum,

• bessere Anbindung der Stadtteile an die Kernstadt,

• Förderung des Bürgerengagements.

Eigenständig bleiben

Durch die Arbeitsgemeinschaft verlieren SPD und CDU ihre Eigenständigkeit nicht, teilen die Fraktionsvorsitzenden Stefan Gerlach (SPD) und Christian Haß (CDU) mit. Doch werde man sich regelmäßig treffen und Haushalts-, Personal- und Sachfragen gemeinsam entscheiden. Auch wolle man die Anträge vorher miteinander abstimmen.

Quelle: HNA

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