Wickeltanz in Breuna war für die Kirmesburschen und ihre Mädels eine saubere Sache

Wickeltanz ist der Höhepunkt der Breunaer Kirmes

Fahrt in der Schubkarre: Dieses Pärchen gab ordentlich Gas.

Breuna. Ob es wohl an der fehlenden Sonnenbestrahlung gelegen hat, dass die Breunaer ihren Wickeltanz am Montag eher auf Sparflamme zelebrierten?

So sauber jedenfalls waren die Kirmesburschen und ihre Mädels lange nicht nach dem Hindernisparcours durchs Dorf, der traditionell Höhepunkt der dreitägigen Kirmes ist. Keine dreckige Brühe, keine klebrigen Hühnerfedern, dennoch jede Menge Spaß.

Der begann schon beim entspannten Überqueren der ersten Hürde, einem alten Hänger, über den es direkt hinein ging in die Straßengaudi. An Station zwei wandelte sich das Bild ein wenig, das Tempo nahm zu. Was genau im Schweinetransporter vor sich ging, das blieb den hunderten Zuschauern verborgen. Es ließ sich nur erahnen, dass hier ein hochprozentiger Zaubertrank zum Einsatz kam, denn fortan schlängelten sich auch die anfangs noch eher zurückhaltenden Wickeltänzer mit breitem Grinsen und merklich lockerer durch den Ort.

Durch einen mit Stroh gefüllten Schlauch krabbelten sie sich direkt auf ihre Tanzfläche unterhalb der Kirche, wickelten sich ein und aus, wohl wissend, dass wenige Meter entfernt eine altbekannte Rutschpartie auf sie wartete. Doch auch hier verzichteten die Breunaer diesmal auf Siff und Ekel. Die Rutsche führte in ein Planschbecken gefüllt mit einem trockenen Etwas, das einfach nicht an den Wickeltänzern kleben bleiben wollte.

Konfettiregen

Viel sollte auf die Kirmesexperten danach nicht mehr zukommen: ein spaßiger Schubkarrenparcours über den Kreisel, eine kleine Schaumschlacht und eine Dusche aus Wasser und Konfetti - fertig war der Wickeltanz. Im Festzelt ging es im Anschluss weiter mit der großen Kirmes-Abschlussparty, für die sich die meisten Wickeltänzer dank Sparflamme nicht einmal mehr umziehen mussten. (zhf)

Quelle: HNA

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