Hardi Limmeroth starb am Mittwochmorgen im Alter von 81 Jahren in Niederbeisheim

Ein vielseitiges Vorbild für Gemeinde

Hardi Limmeroth

Niederbeisheim. Am Mittwochmorgen starb, trotz längerer Krankheit dennoch plötzlich, Hardi Limmeroth. Er war Kommunalpolitiker mit Leib und Seele, dem für seine Verdienste noch im vergangenen Jahr das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen wurde.

In der Laudatio dazu hatte Staatssekretär Mark Weinmeister Hardi Limmeroth als großes Vorbild für die Gemeinde gewürdigt. Limmeroth wurde 81 Jahre alt.

Er war seiner Heimat immer treu geblieben und einer der Macher in Dorf, Gemeinde und Kreis geworden. Beruflich war Limmeroth äußerst vielseitig: Zunächst arbeitete er als Landwirt im heimischen Bauernhof, später als Außendienstmitarbeiter einer Versicherung, danach wurde er Kreisjugendpfleger, arbeitete bei der Volkshochschule und wurde später Verwaltungsangestellter des Kreises.

Nach seiner Pensionierung 1994 betrieb er zusammen mit seiner Frau Helga neben dem Bauernhof in Niederbeisheim den Campingplatz am Bauernhof, wo viele Dauercamper aus dem Kasseler Raum ihre Ferien und Wochenenden verbringen.

Steckenpferd war Politik

Stolz war er auch auf das dortige Versperstübchen, in dem man ihn oft beim Plausch mit den Campinggästen, aber auch den Niederbeisheimern und Wanderern aus der Region antraf, immer freundlich mit einer Note von Höflichkeit. Das Steckenpferd des Multitalents war die kommunalpolitische Tätigkeit, die Liste der Vereinszugehörigkeit sehr lang. Er war jahrzehntelang bis zur letzten Kommunalperiode Vorsitzender der Knüllwälder Gemeindevertretung. Gemeinde, Kreis und SPD: Das waren die wichtigsten Dinge in seinem Leben. nach der Familie, wie er betonte. (tyx)

Die Beerdigung ist am Montag, 18. November, 14 Uhr, von der Friedhofskapelle in Niederbeisheim aus.

Quelle: HNA

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