Villa Kunterbunt: Kindergarten muss umziehen

Rengshausen. Der Elternverein des Kindergartens Villa Kunterbunt in Knüllwald-Rengshausen will seine Trägerschaft der Kirche übergeben.

Der Verein, der von den Eltern gegründet wurde, möchte die Aufgabe abgeben, weil mit der Betreuung von Kindern unter drei Jahren umfangreiche Anforderungen auf ihn zukommen. Das teilte Bürgermeister Jörg Müller in der Parlamentssitzung mit.

Das bisherige Gebäude eigne sich nicht dafür, Kinder unter drei Jahren zu betreuen, weil man dafür mehr Räume brauche, erläuterte er. Deshalb müsse ein anderes Gebäude gesucht werden. Die Kirche wolle das Gemeindehaus in Rengshausen dafür zur Verfügung stellen.

Das müsse allerdings großräumig umgebaut werden, wofür die Kirche der Gemeinde ein zinsloses Darlehn geben wolle. Die Gemeinde müsse als Bauträger auftreten, und 83 Prozent der Betriebskosten übernehmen.

50 Kinder sollen in den Kindergarten einziehen, wovon zehn unter drei Jahren sind. Im neuen Kindergarten könnten auch Schüler der Grundschule Rengshausen in einem Hort beaufsichtigt werden. Die Schule hat einen Bedarf von 15 Plätzen angemeldet.

Die Gemeindevertreter wollen zunächst den Übergang in die kirchliche Trägerschaft unterstützen. Über das Konzept soll erst dann entschieden werden, wenn endgültige Zahlen vorliegen.

Werner Knierim (CDU) empfahl der Gemeinde, den Bau des Kindergartens zu unterstützen, weil das auch für den Bestand der Grundschule wichtig sei. (zty)

Quelle: HNA

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