Kinderkonzert im Museum

Nachwuchs musizierte und sammelte 480 Euro Spenden

Klavier und Schlagzeug: Die Akteure des Kinderkonzertes unter der Leitung von Roswitha Aulenkamp gaben zusammen mit den Gästen, rechts Schlagzeuger Steffen Moddrow, ihr Bestes. Foto:  Rose

Ziegenhain. Familie Violinschlüssel ging auf Weltreise – und mit ihr am Sonntagabend die Gäste im Museum der Schwalm in Ziegenhain. Sie waren zum Kinderkonzert unter der Leitung von Roswitha Aulenkamp gekommen.

Die Konzertreihe besteht seit nunmehr 34 Jahren. Ziel der Veranstaltungen ist es, Geld für Kinder in Not zu sammeln. Der Erlös des Konzertes in der Schwalm ging zum wiederholten Male an Kinder im Nachwuchs. Pater Stephan, Geistlicher im Kloster Himmerod, bringt die Spenden ein Mal jährlich selbst dort hin: „Hier wird kein Geld für Verwaltung ausgegeben. Das Geld fließt direkt in den Aufbau von Schulen oder wird verwendet, um Lehrer zu bezahlen“, erklärte Roswitha Aulenkamp.

Im Mittelpunkt der Geschichte um die Familie Violinschlüssel, die Sprecher Theodor Hoffmeyer eindrucksvoll erzählte, stand das Erleben klangvoller Abenteuer. In die selbst verfasste Geschichte hatte Roswitha Aulenkamp geschickt Musik eingeflochten. Zu hören waren Werke von Bach, Beethoven, Schubert, Mozart und Offenbach, aber auch populäre Titel wie das Thema aus dem „Rosaroten Panther“ oder Filmmusik aus „Drei Nüsse für Aschenbrödel“.

Gestaltet wurde das Konzert, das unter der Schirmherrschaft von Frank-Martin Neupärtl stand, von Felicia Dorn, Paul Oskar Schmitt, Andrea-Gabriela Dietz, Emma Bartkowiak, Noah Schröder, Richard Schmidt, Christian Schmidt, Marie Luise Kugler, Quentin Tabler und Maria Wachter.

Schlagwerker begeisterten

Für schlagkräftige Akzente sorgten drei Gäste: Schlagwerker, Performancekünstler, Texter und Komponist Steffen Moddrow aus Kassel, mit dem Roswitha Aulenkamp seit vielen Jahren zusammen arbeitet, hatte zwei talentierte Nachwuchsmusiker mitgebracht. Die Blue Boys – dahinter verbargen sich Tobias Rehor und Nico Piske, beide 12 Jahre alt – überzeugten mit teils selbst komponierten und arrangierten Stücken.

Doch auch der Schwälmer Nachwuchs brauchte sich nicht zu verstecken. Als Gruppe erschlossen sich die Kinder mit allerlei Rasseln, Schellenkränzen und anderen Percussion-Instrumenten neue Klangwelten. Neben Klavierwerken war außerdem Gesang zu hören – „Freude schöner Götterfunken“ von Noah Schröder. Am Ende spendeten die Gäste 480 Euro für die Sudanhilfe. Der musizierende Nachwuchs war ebenfalls spendabel: Viele Kinder spendeten ihr Taschengeld.

Quelle: HNA

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