Grundstufenschüler der Homberger Hermann-Schafft-Schule lernten viel über Gemüse, Obst und gesunde Ernährung

Vitamin-Knüller in der Pausenbrot-Werkstatt

Jede Menge Vitamine: Die Grundstufenschüler der Hermann-Schafft-Schule lernten sich praktisch fit in Sachen gesundem Pausenbrot. Im Hintergrund (von rechts) die Pädagoginnen Sabine Born, Nike Elliger-Kuhn, Mirja Horn, der Frielendorfer Kaufmann Wolfgang Pflaum sowie Sabrina Kuhnhold und Elisabeth Freyberg vom Edeka-Fruchtkontor. Foto: Ehl-von Unwerth

Homberg. Obst und Gemüse sind richtig lecker, enthalten viele Vitamine, löschen Durst und machen leistungsfähig: Diese Erfahrungen sammelten im vergangenen Schuljahr die Grundstufenschüler der Homberger Hermann-Schafft-Schule in einer Arbeitsgemeinschaft über gesundes Pausenbrot.

Ein Aktionstag markierte kürzlich den Höhepunkt des Projektes. Dazu fassten zwei geschulte Mitarbeiterinnen des Edeka-Fruchtkontors die Lernergebnisse noch einmal auf unterhaltsame Art zusammen: Ein Quiz, Fühlspiele und kindgerecht aufbereitete Informationen festigten das Wissen der Pennäler rund um eine ausgewogene Ernährung.

Den Schlusspunkt setzten leckere selbst zubereitete Obst- und Gemüsegerichte, deren Grundlage der Frielendorfer Edeka-Neukauf-Leiter Wolfgang Pflaum spendete.

Traditionell zieht sich die Ernährungserziehung wie ein roter Faden durch die pädagogischen Angebote der Schule für hörgeschädigte und sehbehinderte Kinder: Eine eigens eingerichtete Schülerfirma sowie die Mitarbeit in Cafeteria und Mensa sorgen in Mittel- und Hauptstufe für praktisches Wissen. Die für die Eingangsklassen angebotenen Projekte intensivierte Referendarin Mirja Horn mit einem eigenen Konzept. Unter dem Titel „Hermann-Schafft-Schule is(s)t klasse“ stellte sie das tägliche Pausenbrot in den Mittelpunkt. In der „Pausenbrotwerkstatt“ gab es Kenntnisse von der Ernährungspyramide bis hin zu eigenen Pausenbrot-Kreationen. Die sollen dank eines eigenen Rezeptbuches auch künftig für gesundes Essverhalten sorgen. Unterstützend müssten jedoch auch die Eltern ihren Beitrag leisten, sagte Mirja Horn: Damit die Schüler künftig weder mit leerem Magen noch mit Schokoriegeln zur Schule kommen. (zse)

Quelle: HNA

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