Vodafone-Kunden sind genervt von eingeschränktem Handyempfang

Altmorschen. Anne Bögge und Peter Otto sind genervt. Wenn das Paar miteinander mit Vodafone telefonieren will, funktioniere das in den vergangenen Wochen nur sporadisch.

Auch andere haben Probleme. Telefonieren mit dem Handy sei in Altmorschen kaum noch möglich, sagen die beiden. „Wenn ich meine Freundin anrufen will, funktioniert das nur auf gut Glück“, sagt Otto, der aus Braach stammt. Beide sind Kunden der Firma Vodafone. Seit Anfang November gehe das so, sagt Anne Bögge, die in Altmorschen wohnt.

Wenn sie doch mal mit ihrem Handy telefonieren könne, dann wisse sie nie wie lange.

Was sie auch nerve, seien die unterschiedlichen Auskünfte, die sie bisher von ihrem Mobilfunkanbieter bekommen habe. „Mal hieß es, dass etwas umgestellt wird, dann wieder nicht“, sagt Bögge.

Notruf funktioniert

Vodafone-Sprecher Volker Petendorf bestätigte einen Umbau des Netzes im Bereich Morschen. Auf HNA-Anfrage teilte er mit, dass seit dem 3. November die sechs Basisstationen im Bereich Morschen umgebaut werden. Das sei der Grund, warum es seitdem immer wieder zu Einschränkungen gekommen sei und auch weiterhin kommen werde - unter Umständen auch für mehrere Stunden. „Dafür bitten wir unsere Kunden natürlich um Entschuldigung“, sagt Petendorf.

Aber die gute Nachricht für die Kunden sei, dass das Netz modernisiert werde und nach der Umstellung die Sprachqualität, die Netzkapazität und die Übertragungsraten besser seien. Die größte Einschränkung habe es nach Informationen des Vodafone-Sprechers bisher am 17. November gegeben, nämlich von 14 Uhr bis 22 Uhr.

Noch sei der Umbau nicht abgeschlossen, sagt Petendorf. Zwischen dem 24. und 28.November werde die letzte Basisstation umgebaut, auch dann müssten die Kunden mit sporadischen Einschränkungen rechnen.

„Wichtig ist, aber dass die Notrufnummer 112 in jeden Fall funktioniert“, sagt Petendorf.

Von Barbara Kamisli

Quelle: HNA

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