Zensus 2011: Kreis hat 280 Befrager und 70-köpfiges Reserve-Team

Volkszählung: Kein Mangel an Freiwilligen

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Schwalm-Eder. Bei der Volkszählung im Mai wollen weit mehr Freiwillige als nötig den Interviewer-Job in den Haushalten des Landkreises machen: Mit 280 Befragern plus einem 70-köpfigen Reserveteam hat die Erhebungsstelle bei der Kreisverwaltung deutlich mehr ehrenamtliche Mitarbeiter gewonnen, als sie braucht.

Das Personal reicht selbst für die im Herbst anstehenden Nachbefragungen, die mögliche Unstimmigkeiten bei den Ergebnissen der Erstbefragung klären sollen, teilte Andrea Süsser von der Kreiserhebungsstelle mit.

Vom 9. Mai bis 31. Juli findet die Volkszählung in allen Ländern der Europäischen Union statt. Dafür hat die Erhebungsstelle das Kreisgebiet in 274 Arbeitsbezirke eingeteilt. Die gleiche Anzahl an Interviewern wird ab Mai unterwegs sein und pro Arbeitsbezirk jeweils rund 100 Personen befragen.

Der Landkreis will die Interviewer im April schulen. Anschließend sollen sie möglichst wohnortnah eingesetzt werden. In ihrer direkten Nachbarschaft werden die Befrager aus Datenschutzgründen von anderen Helfern vertreten, erläutert Jochen Dörrbecker von der Kreisverwaltung. Das dürfte in Ottrau mit nur einem Bezirk eher vorkommen als in Schwalmstadt mit 44.

Insgesamt werden nach den aktuellen Zahlen 24 209 Personen in den 27 Städten und Gemeinde im Kreis befragt. Die Auskunftspflichtigen wohnen in 7445 Haushalten, die vom Statistischen Landesamt ausgewählt wurden. „Es handelt sich um eine Stichprobenerhebung und nicht, wie in den 80er-Jahren, um eine Tür-zu-Tür-Befragung“, erläutert Jochen Dörrbecker.

Befragt werden alle Personen, die in dem vorgegebenen Haushalt wohnen. Dörrbecker: „Wenn unter der Adresse Herr Meier angegeben ist, der letzte Woche ausgezogen ist und jetzt Herr Müller dort wohnt, dann wird Herr Müller befragt.“

Quelle: HNA

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