Feuerwerk an hervorragenden Künstlern

Abschlussabend der Jubiläums-Gala mit den Prinzen als Stars

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Fritzlar. Das Beste kommt zum Schluss: Der Abschlussabend der Jubiläums-Gala mit den Prinzen als Stars, zu der die Kreissparkasse Schwalm-Eder ins Festzelt nach Fritzlar eingeladen hatte, bot den Besuchern ein Feuerwerk an hervorragenden Künstlern.

Da brachte der charmant-elegante Dr. Harry Keaton in Stimmung: mit einer Mischung aus Conférencier und Zauberei unterhielt er mit Wort- und Zahlenspielen, überraschenden Tricks, zwinkernd immer wieder auf den Veranstalter Bezug nehmend.

Im zweistündigen Vorprogramm war für jeden Geschmack etwas dabei: Sören Flimm und Nils Hofmann mit Musical und Balladen, die Dolls Company mit Dustin und Gerd Waree zeigten bayrisch gefärbte Varieté-Akrobatik mit atemberaubenden Showacts, Dustin Waree auch als rockig röhrender Sänger in Verbindung mit Akrobatik auf dem Einrad.

So aufgewärmt bereitete das Publikum den Prinzen, den Stars des Abends, einen tosenden Empfang. Es dauerte nicht lange, da standen die meisten Zuhörer klatschend und Arme schwenkend direkt vor der Bühne.

„Locker bleiben“ - das sangen sie zuerst und zeigten damit, dass sie auch in die Jahre gekommen sind, doch ihr Gesang und ihre Musik haben auch nach 23 Jahren nichts von der Einmaligkeit und Kraft verloren, die diese Band auszeichnet. Tobias Künzel, Sebastian Krumbiegel, Jens Sembdner, Wolfgang Lenk, Harri Schmidt, Mathias Dietrich und Ali Zieme begeisterten mit akustischem Pop-Rock und vielstimmigem Gesang.

Die Texte sind deutsch, manchmal aggressiv-gesellschaftskritisch gefärbt: „Du musst ein Schwein sein“, „Wir sind überall“, „ Ich will dich haben“, „Dann möchte ich eine Bombe sein“. Harte Rockmusik wechselte mit schönem, ein- oder vielstimmigen A-cappella-Gesang.

Bei allen Songs waren die Fans mit dabei, sangen bekannte Stellen mit, und es entwickelte sich eine wogende Beziehung zwischen Musikern und Publikum. Die starke Bühnenpräsenz der sieben Prinzen wurde durch eine Lichtshow unterstützt.

Zwei Stunden sangen und spielten sie aus ihrem reichhaltigen Repertoire. Zum Ende hin gab es dann die alten Lieder, die sie so bekannt gemacht haben: „Vergammelte Speisen“, „ Ich wär so gern ein Millionär“, „Mein bester Freund“. An die Fussballfans sendeten sie das Lied „Deutsch“ mit der Botschaft, stolz zu sein auf das eigene Land und die Leistung. Der frenetische Applaus forderte Zugabe um Zugabe, und dem gab die Gruppe gerne drei Mal nach.

Von Agnes Dürr

Quelle: HNA

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