Die Kirchberger Musikanten feierten ihren Geburtstag mit viel Musik

90 und voller Schwung

Sie wurden für die langjährige Treue zu ihrem Musikverein geehrt: Ernst Kurz, Winfried Günzel, Theo Föth, Lars Beller, Heiko Fuhrmann, Karsten Koller, Volker Mey und Norbert Bürger. Foto: Först

KIRCHBERG. Nicht nur die jüngsten Besucher freuten sich über den munteren Gartenzwergmarsch, auch die erwachsenen Gäste klatschten begeistert in die Hände zum schwungvollen Spiel der Kirchberger Musikanten. Diese feierten jetzt das 90-jährige Bestehen ihres Vereins.

Eröffnet wurde die Feier mit einem Festgottesdienst, bevor es nach Frühschoppen und Mittagessen wohl gestärkt und gut gelaunt ins bunt gestaltete Programm des Nachmittages ging.

Stolz auf die 90 Jahre

„Sicherlich hatten die Gründer des Vereins 1920 nicht daran gedacht, dass wir heute, 90 Jahre später, ein Fest feiern”, sagte der Spartenleiter Winfried Günzel in seiner Festansprache. Nicht viele Vereine hätten nach der Wiedergründung nach Kriegsende im Laufe der Jahre bestehen können. Günzel: „Aus diesem Grund sind wir stolz, dass es uns, die Kirchberger Musikanten, noch gibt.“

Es habe auch schwierige Zeiten geben, erinnerte Günzel. So etwa im Jahr 1969, als man sich ganz auf Blasmusik umstellte.

Diese Idee sei auf einem Landeslehrgang geboren worden, und einige Spielleute hätten sich durch die Umstellung überfordert gefühlt und zurückgezogen. „Es war nicht immer leicht den Klangkörper zusammen zu bekommen“, sagte der Leiter. Aktuell gehören 20 Musiker der Gruppe an. Einmal jährlich bitten die Kirchberger zu einem eigenen Konzert, werden aber auch gern als musikalische Leckerbissen für Geburtstagsfeiern, Jubiläen, Heimatfeste und Weihnachtsmärkte sowie Kirmesveranstaltungen eingeladen.

Als Höhepunkte gehören zur Vita des Vereins die Teilnahme an zahlreichen Hessentagen und einem Auftritt auf der Bühne des ZDF-Sonntagskonzertes. Zu den Schwerpunkten des Vereins gehöre die Jugendarbeit und Ausbildung als wichtige Grundlage für den Fortbestand der Sparte, so Günzel.

Von Rosemarie Först

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare